Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VI. 1908 - 5669 (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 205)
- Language
- German
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- Hrodna 1× ep/1044655
- Minsk 1× ep/1000754
- Vilnius 1× ep/1000947
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177 Vielfach wurde R. Bärmann um Druckapprobationen angegangen von Autoren, die von dem Glanz seines Namens einen besseren Absatz ihrer Werke erwarteten und auch die mehr oder minder hervorragenden Erzeugnisse ihrer Gelehrsamkeit vor Nachdruck schützen wollten 1). Nach zweijähriger Sedisvacanz folgt 11. Baruch Eapoport2) (1710—1746). R. Baruch Abraham Rapoport, dem Priesterstamm angehörig, wurde c. 1668 als der älteste Sohn des Vorstehers Mose Maier Rapoport in Lemberg geboren. Sein Vater war ein Bruder des dortigen Rabbiners Simcha Rapoport und zählte R. Meir von Lublin zu seinen Ahnen. Baruch ragte als Jüngling durch Wissen und Scharfsinn unter seinen Altersgenossen hervor, sodass er schon im 18. Lebensjahre in Arle (Lievland) als Rabbiner Anstellung fand3). Von hier kam er nach Minsk, 1708 nach Wilna und folgte dann einem Rufe nach Fürth, wo er am Rüsttage zum Versöhnungsfeste, Freitag den 3. Oktober 1710, eintraf. Als sein Onkel R. Simcha Rapoport den Rabbinatsstuhl in Grodno verliess, um ihn mit jenem in Lublin zu vertauschen, wurde R. Baruch a. 1714 vou der Gemeinde Grodno ersucht, das erledigte dortige Rabbinat zu übernehmen4). Er hielt auch dort eine Deraschah, wollte aber Deutschland doch nicht verlassen und lehnte die Stelle ab, obwohl Grodno hinsichtlich Seelenzahl und wurde am 29. Ab 1690 gehalten, da R. Aron Teomim am 2. Ab 1690 starb; daher ist dort ח״ך statt ת״ק zu lesen); II p. 66. ג) Unter den von Kaufmann und Brann angeführten Approbationen fehlen noch jene von 1693 zu 1694 ,תפוחי זד.ב zu 1696 ,איי; שי; בייא ספר zu קצור 1698 ,של״ה zu צדיק תמים und 1700 ,יראת ליהודא zu dem jüdisch-deutschen שבט יהודה, 1702 zu דרך חיים u. 1706 ,פי שנים zu 1707 ,תיקוני הזהר zur 2. Machsorausgabe ed. Sulzbach. 2) Vgl. meine Blätter I, 6 ff. s) Ich folge hierin den Angaben der Grabschrift; die widersprechende Notiz im Memorbuch, wonach Wilna die erste Rabbinatsstelle war, die R. Baruch bekleidete, erscheint mir nach Prüfung der Quellen als irrtümlich. 4) Vgl. bei Arje Lob Epstein ס' הפרדס (Königsberg 1764) das Vorwort seines Schülers zum ersten Derusch; vgl. ferner in der Approb. tion des R. Baruch zu 1714) הלכה בתרה) die Angabe זמנה פ״ק פיזרדא זםצ״פ בק״ק הזדאדנא והגליל במדינת ליטא. I*. Jatelmcli J. U 0. VI.