Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VI. 1908 - 5669 (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 186)
- Language
- German
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158 Der Name des B. Man findet sicli in שו״ת חעוך נדת יהודא Nr. 59 (wo er sich als Verwandten des E. Chanoch von Ö 11 i n g e 11 bezeichnet), No. 77 und 126. Ferner wird sein Name von B. Abraham Gombiner in 131 § מגן אברהם n. 2 erwähnt. Der Midraschkommentator E. Abraham b. Jakob Mose Helen1) nennt E. Man seinen Onkel2). Vor seinem Ableben soll er die Verfügung getroffen haben, dass seine!unterlassenen Schriften mit ihm begraben werden3). 4. Aron Samuel Kaydanower (1660—1667). Aron Samuel b. Israel Kaydanower4) (מהרש״ק) wurde c. 1614 in Wilna geboren. Seine Familie zählte zu den vornehmen Kreisen der Stadt und er selbst bekleidete dort das Vorsteheramt. Brief empfing. Seine Approbation zu נחלת צבי (Venedig 1661) hat den Zusatz חותם פה ק״ק פירדא לע״ע אשר הגלד, עם הגואים בק״ק קראטשין und das Datum יום א׳ י״ג תמוז תי״ם d. i. 4. Juli 1659 (der aber auf Freitag fiel). Eine von ihm ausgefertigte Approbation zu קטרת הסמים (Amsterdam 1671) ist zwar nicht datiert, aber keinesfalls vor 1660 zu setzen, wie die daneben stehende Unterschrift des R. Samuel Meseritz zeigt, der erst gegen 1661 in Bamberg Aufnahme fand. — In der Grabschrift könnte vielleicht neben שקטו auch das folgende Waw in ויבא im Chronogramm mitzuzählen sein (wie es auch tatsächlich in der von mir gefertigten Abschrift des Cod. Hamburg besonders hervorgehoben Ist); dann wäre des Sterbedatum יום ד׳ כ״ה גיסן תכ״א d. i. 27. April 1661. Hierbei müsste jedoch vorausgesetzt werden, dass der Nachfolger R. Samuel Kaydanower schon vor dem Ableben des R. Man die Rabbinerstelle in Fürth übernahm, da eine Approbation von ihm schon im Oktober 1660 in Fürth ausgestellt wurde. Deshalb erscheint mir richtiger, 1660 als Sterbejahr und als Sterbetag יום ב, כ״ד ניסן d. i. 5. April festzuhalten, womit auch eine Notiz in Wagenseils Sota p. 1180 übereinstimmt. *) Er starb 1726 in Wien, cf. Frankl, Inschriften Nr. 678. -) Vgl. dessen Kommentar זרע אברהם und die Stellen zu 22 ,1 איכה und ntap 3, 14. s) Vgl. die Notiz bei Würfel p. 59, der diese Angabe auf R. Leo Mayer, d. i. der oben genannte R. Meir b. Ascher halevi, bezieht. Ich halte dieses für einen Irrtum Würfels und stütze mich hierbei auf Wagenseil (Sota I. c.)1 der als Zeitgenosse jedenfalls zuverlässiger ist Nach seiner Mitteilung bestimmte R. Man, dass sein Lexikon Aruch, das er mit Zusätzen versehen hatte, mit ihm begraben werde; vgl. hierzu auch Kohut, Aruch completurm Vorwort p. LVI. 4) Zur allgemeinen Charakteristik vgl. Horovitz, Frankfurter Rabbinen II, 49.