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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 105

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 105)
Language
German
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36 תבואת הארץ und 37, erwähnt dies ebenfalls, ohne Bosenmöller zu nennen, und bemerkt dabei, dass in בעל גד Dan oder Lajiseh zu suchen sei, wo das Götzenbild des Mieha und später das goldene Kalb des Jerobeam aufgestellt wurde. Wir kommen auf diesem Wege durch die Gleichung: Baalbek Baal Gad Dan und Lajiseh ebenfalls zu dem obigen Resultut. XIX. ln Joma 71a bringt die Gemara den Bibelvers aus dem dritten Kapitel in Mischle: בי אודך ימים ושנות זדים ושלום יוסיפו לך und wirft dabei die Frage auf: ״ ובי יש שנים שאינם של חייםGibt es denn Jahre, die nicht Lebensjahre genannt werden können, sodass die Schrift erst erklären muss, dass es Jahre des Lebens sein werden, die dir hinzugefiigt werden sollen?“ Diese Frage wird dann dahin beantwortet, dass darunter solche Jahre zu verstehen sind, die nicht nur eine Verlängerung des Lebens, sondern auch eine Verbesserung des Glückszustandes herbeiführen: אלו שנותיו של אדם המתהפכות עליו מרעד. לטובה. Darauf bringt dann die Gemara, ohne jede Vermittlung und ohne erkennbaren Zusammenhang, den Vers aus Mischle Kap. 8: אליכם אישים אקרא, und Baschi erklärt, dass der Zusammenhang kein logischer sei, sondern nur durch die nahe Nachbarschaft beider Verse erklärt werden kann: אליכם אישים אקרא בראש פרשת ושנות חיים הוא ולהכי נקט לה. Edeles in den הא״נ und R. Jesaja Berlin in den הגהות bemerken bereits, dass dies nicht der Fall sei. da ersterer Vers im dritten, letzterer im achten Kapitel steht. R. Jesaja Berlin fügt noch hinzu: ומצוה לישב. Die Erklärung scheint mir folgende zu sein. Wir haben gesehen, dass die Frage der Gemara sich nur auf den Ausdruck ושנות היים in dem angeführten Verse bezieht. Es befindet sich aber Kap. 9, V. 11 derselbe Ausdruck, auf den die Frage: ובי יש שנים שאינם של חיים ebenfalls anwendbar ist, nämlich der Vers: כי בי ירבו ימיך ויוסיפו לך שנות חיים. Es ist daher mit Sicherheit anzunehmen, dass Raschi in seinem Talmudexemplar diesen Vers vor sich hatte, worauf er mit mehr Recht behaupten konnte, dass der Vers Kap. 8, 4 am Anfänge des Abschnittes steht, in dem der vorher erwähnte Vers, der sich Kap. 9,11 befindet, enthalten ist. Ich hatte diese Conjektur vor Jahrzehnten im *Israelit“ veröffentlicht und es wurde mir nachträglich von befreundeter

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