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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 96

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 96)
Language
German
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…/3486266-3486277--2145-3488951
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68 statt פדו אלפי׳, der Irrtum ist dadurch entstanden, dass irgend ein Abschreiber aus חמשת die Zahl המש עשרה gemacht hat, woraus dann פדו entstanden ist. Diese rektificierte Zahl entspricht genau der Angabe der Massora, nur sind es drei Verse weniger, was, wie oben, aus der verschiedenen Abteilung der Zehngebote sich erklärt. 4. Bei den Propheten weicht die Zahl ebenfalls nur um drei von der Massora ab, die letztere zählt 9297, während der Midrasch 9294 hat1). 5. Nur bei den Kethubiin wäre die Abweichung von der Massora sehr gross, denn die letztere hat 8064 Verse (vgl. Ginsbürg), während Jalkut nur 5063 zählt; das wäre eine Differenz von 3000 Versen. Hier aber ist wieder der Fehler zu suchen. Es soll nämlich statt ה, אלפים richtiger ה׳ אלפים gelesen werden, dann stimmt die Gesamtsumme genau. In der Tat hat die editio princeps des Jalkut, Saloniki רפ״ו, hier ein unverkennbares ה׳, der Druck ist aber so schlecht,׳ dass die späteren Setzer, die diese Ausgabe zur Vorlage hatten, ein ,n zu erkennen glaubten. 6. In der Warschauer Ausgabe des Jalkut vom Jahre 1876 ist diese Midraschstelle ganz anders wiedergegeben. Von wen! diese, wie es scheint, willkürlichen Verbesserungsvorschläge herrühren, ist nicht zu ersehen. Das dort stehende סך הכל ס״ג אלף ist Druckfehler für כ״ג אלף, wie leicht einzusehen ist. Die Gesamtzahl der פסוקי תנ״ך beträgt nach Ginsburg 23202, nach dem Midrasch 23199; die drei fehlenden Verse stammen daher, dass der Midrasch die פסוקי תורה zu 5842 annimmt, während die Massora 5845 zählt. Der Grund dieser Differenz wurde bereits oben besprochen. XIV. In der Mischna des Perek במה מדליקין (Sabbath 29 b) wird noch immer שפופרת של ביצה mit Zere gedruckt, so auch in den ßödelheimer Ausgaben des Siddur und in Baers עבודת ישראל und demgemäss als ״Eierschale“ übersetzt, obgleich schon in den ליקוטי מהרי׳ל am Ende zu lesen ist, dass es ״Bizzab“, mit kurzem Chirik und Verdoppelung des Zade ausgesprochen werden muss, ף Bei Ginsburg beträgt die Zahl der Propheten-Verse 9293, spdass Massora und Midrasch nur um 1 differieren.

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