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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 63

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 63)
Language
German
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85 sie hierzu bei dem Vorstände um Erlaubnis nachsuchen. Ferner soll von den Kanzeln bekannt gemacht werden, dass derjenige, der eine Grabstätte gekauft hat, sich melden müsse, damit man weiss, wer der Erwerber ist und den Betrag von ihm erheben kann. Der H. Roby Leäo soll aufgefordert werden, Freitags vor demSabbath, an welchem er vorliest (meldar), zunächst die Parassä durchzusehen; auch sollen die schweren Sepharim nicht ehei ausgehoben werden, bis man viele Parassiot weiter ist1)• Ferner soll der Rückstand von denjenigen einkassiert werden, welche vom vergangenen Jahre her noch wöchentliche Spenden für die bedürftigen Tudesquos schulden. Es soll kein Tudesquo aus der Kasse der Gemeinde etwas erhalten, sondern alles dieses aus der Tasche deijenigen bestritten werden, welche diese Misvä übernommen haben. Auch wird verfügt, die Angelegenheit bezüglich der Makler emsig zu betreiben und speziell wegen Mossö Abensur Rück• spräche zu nehmen. Am 1. Tebeth 5414. Rachel da Fonsequa, Witwe des sei. H. Abräo da Fonseca erklärt, sie wolle mit ihrer ganzen Familie nach Italien reisen, man möge ihr ein Reise-Unterstützung gewähren. Es wird verfügt, ihr crffe 750 (Siebenhundertfünfzig Mark) zu geben. — Ferner sind 75 nach Venedig zu remittieren, um von dort nach Jerusalem an die Heilige Gemeinde der Tudesquos jener Stadt gesandt zu werden. 15. selbigen Monats. Beschlossen: Unter die Armen, wie in früheren Jahren Brennholz verteilen zu lassen. Es kommen 2 Gesuche der Robis Abräo Meatob und Möss£ Athias zur Verlesung, in welchen dieselben erklären, dass sie mit den vielen von ihnen zu unterrichtenden Kindern grosse Mühe haben, weshalb sie um Erhöhung ihres Salärs bitten. Nach Rücksprache mit den Vorstehern der Talmud Tora wurde beschlossen, jedem eine Zulage von jährlich 40 zu geben. ף Diese letztere Anordnung erfolgte wohl mit Rücksicht auf die mit dem Leyantar (ז־ןגגהה) verknüpfte Anstrengung und Cefahr,

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