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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1910-01-01 · VII. 1909 - 5670 (1910) · page 317

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VII. 1909 - 5670 (1910)
Date
1910-01-01
Page
– (sequence 317)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486279--2810-3488730
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257 setzt sie והתלמידים ג״ב, indem er dafür als Beleg die darauffolgende Stelle anführt: שמונים תלמידים היו להלל הזקן. Er sagt wörtlich: בד*ק [בדפוס קושטא] בתוב ותלמוד אי נמי. ובח״מ [ובחפש מטמונים] כתוב תלמודה נמי. וברור הוא בי היה כתוב ראשונה ותלמידאי נמי. כדמוכח נם מדברי הגמרא להלן שמונים תלמידים היו להלל הזקן ובו׳ ולפ״ז תרגמתי והתלמידים ג׳־כ. So in dem ersten Text. Im zweiten Text heisst es aber in der Uebersetzung: והתלמוד נמי נ*כ היה ידוע להם und dazu in einer Anmerkung: בד־ק כתוב ותלמוד אי נמי וכד ובח״ט כתוב תלמודה נמי, וברור הוא כי היה כתוב ראשונה ותלמודא נמי. Weiter übersetzt er die Stelle בין דבי אליעזר דהוא שמותי einmal: בין רבי אליעזר אשר החרימו und das anderemal: בין דבי אליעזר תלמיד שמאי. In beiden Texten kommt die falsche Uebersetzung für die Stelle im Juchasin ועוד אם סדר הסדרים מסודר כהוגן מדר המסכיות מה טעם עשו בזה הענין folgendermassen vor: ועוד אם סדור המסכתות מסודר כהוגן מדוע עשו ככה. Auch im weiteren Texte kommen solche merkwürdige Ueber- Setzungen vor. So nur z. B. die Stelle des Juchasin ואף מסבייתא נמי הוו מ ספק א מקמיה דר׳, für die Chofes matmonim bereits richtig מפסקן liest, hat er mit מסופקות übersetzt, ohne sich zu fragen, welchen Sinn es eigentlich hier haben kann, und ohne die richtige Lesart des Chofes matmonim, den er wiederholt zitiert, zu berücksichtigen. d) Editio Wallerstein. Die zweite Ausgabe von Scheriras Sendschreiben nach einem Manuscript, welche unmittelbar auf die erste cd. Goldberg folgte, ist die im Jahre 1860 von J. Wallerstein veranstaltete und mit einer lateinischen Übersetzung versehene Edition, der eine durch Prof. Grätz dem Herausgeber zur Verfügung gestellte Abschrift von der Pariser Handschrift1) zu Grunde lag und für welche zur Feststellung der Abweichungen von der Berliner Handschrift die editio Goldberg benutzt wurde. Aber auch diese weist bei genauerer Durchsicht eine Unmenge von Mängeln und Fehlern auf, und es ist nur verwunderlich, dass sich so manche Geschichtsforscher speziell nach der cd. Wallerstein richten, ohne l) Msc. Mo. 79 Quart und nicht Oktav, wie W. angibt.

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