Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VII. 1909 - 5670 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 276)
- Language
- German
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216 hierzu die Geräte, Schaufel, Korb, Eimer und Schläuche beizustellen1). Die Abmachungen wurden in schriftlichen Verträgen שהר אריסות וקבלנות (= satraD. 652) niedergelegt. Eine besondere Art von Teilpächtern waren die אריסי בתי אבות (Baba bathra 46 b). Es waren dies erbliche Teilpächter, die den Besitz einer Familie durch mehrere Generationen hindurch bearbeiteten und bei denen der Sohn in die Rechte des Vaters trat. So erklärt Raschbam z. St. שרגילין לשמור שדות של משפחה וו מעולם הן ואבותיהם באריסות ולא היו יכולים להחליפו באריסים אחרים ואותן אריסים נוהגים לאכול כל הפירות ב" וג, ״ .שנים ואחרי כן יאכלו הבעלים כמו כןSie, nämlich sie und ihre Vorfahren, pflegten die Felder dieser Familie seit Urzeiten in Teilpacht zu bearbeiten, und jene hatten nicht das Recht, an ihrer Stelle andere Pächter zu nehmen. Solche Erbteilpächter pflegten auch zwei oder drei Jahre die ganze Frucht zu gemessen, wohingegen die Eigentümer des Feldes die Frucht ebenso vieler darauffolgender Jahre zu geniessen pflegten.“ Ein grosser Teil der Grundbesitzer liess seine Felder durch Sklaven bearbeiten, die im Wirtschaftsleben der Babylonier eine sehr bedeutende Rolle spielten. Für den Sklavenhandel gab es in grösseren Städten bestimmte Plätze und Gassen 2). Nach Gittin 40 a gab es Städte von Knechten. Offenbar waren diese eine Art issakkus, die nach babylonischem Rechte als glaebae adscripti dem Felde folgen, das sie bebauen 3). Sicherlich galt dies zum Beispiel für den in Baba bathra 68 a erwähnten סנטר, der zusammen mit der Stadt verkauft wurde. Diesen Namen erklärt Raschbam im Namen R. Chananels, der in der Regel gute Traditionen hat, mit Wächter 4). Rabbi Gersom hingegen gibt folgende Erklärung: סנטר בר מהווניתא . זה ממונה המדינה שהוא מחווה ויודע כמה בני אדם פורעין מס למלך ומכמה בתים ומכמה שדות וכמה שייכין לעיר. י) Baba mez 103b. in der babylonischen Tiefebene genügten diese; zur Bewässerung hochgelegener Stellen, wie der Gärten in Machusa, musste das Wasserrad (גלגל), verwendet werden (Erub. 104 a). 2) Vgl. Rasch! zu baba mez. 100 a: *סמטא קרן זוית הסמוכה לרהבד. מלכרין בד בהמות ועבדינו. *) Siehe Briefs Hammurabis Nr. 38 in Beitr* f. Assyriol. IV. S 467 und Köhler und Peiser, Hammur. Ges. S. 107. 4) 2vvrt]Q£0)^=behüten. Siehe Kohut Ar. v. פנטי.