Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VII. 1909 - 5670 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 149)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
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89 er dan den klepfer stehend gehabt, wie er nhu Im hause Ist wieder gangen, do sei lippolds son wieder gekommen vnd gefragtt wo ist der Vater. Abraham angefangen wie mir Ist das pferdt wieder genomen Do ist er weckgelauffen. In dem ist er weckgelauffen vnd sehen wollen, wo der Vater were, do ist er wieder gekomen gelauffen vnd cleglich angefangen, Ach do furen meinen Vater hin, vnd werden alle Juden gefencklich angenommen werden, vnd vmb leib vnd leben körnen, vnd ln dem Ime die Ketten zugestalt vnd angefangen wir seint alle todte leute. Vnnd Ime die kettin sampt 4 stück zhanen golt In gegen geworffen mit solch Worten hastu einen guten freundt, dann steiles zu zu uorwaren, vnd In dem daruon gelauffen, do sei Ime auch bange geworden Inen als balt sein vnd des Lippolts zugestalt gut seine frawe In einen sack do habe er das zu sich genomen, vnd in sack gethan, vnd sein gut darbei gethan, vnd geno: (men) die grosse guld. kette, so er von Lippolts son bekommen vnd in die hosen gestochen, vnd die 3 kleine ketten, die hab er im halsse gehangen, auch ein schechtelin vngefher mit 1000!2 gülden ringe, Jdem 3 kleine vnd sonst etzlich ringe, vnd 3 golt gülden dis hat er semptlich In eine bleuderlein gebunden, und Jm busen gestochen, das ander so noch vbrigk, hat er In einen sack gethan, vnd mit hans Puthners knechts Siegel vorsiegelt vnd den sack friedrich Trebbows weil er Ime schuldig zum Vnderpfand solchs einsetzen wollen, vnd zum Fenster hinaus gesprungen. Ob nhun Trebbow den sack zu sich geno: weis er nicht, oder ob den hans Puthner zu sich geno: Er aber Ist stracks wieder nach seinem hause gelauffen, wie er aber vorm hause geko: Ist ach vnd wee geschriegen. Er aber In Eisiebs haus vf eine wüsten bone gekomen, vnd sich also wollen verbergen, vnd do sich ln die 2 stund vorhaltten, Do ist Lippolts son mit seine kleine bruder rausgelauffen geko : die stadt diener Im nachgeeilet vnd ohn alles gefher vf dem boden auch zu Ime geko: vnd zu Im gesagtt wir seint alle des todes, pletzlich seint In dem die diener nachgekomen vnd In dem hoffe vmb her gesucht und gefragtt, (ob) nicht ein Jude sei herrein gelauffen, wie aber lippolts son das gehört Ist er oben vom boden herrunder gesprungen vnd In eins andern haus geko: darein er dann gefenglich gero: worden, Vnd aber die diener ferner vmbher gesucht Inn Abraham vnd den kleinen lippolts son auch bekommen vf In zu geschlagen vnd gefangen genomen, Vnd Ime die 3 gülden ketten von Vrban golen vonn halsse gerissen worden, auch im busen herummer gesucht vnd In dem bluder, darein die gülden ringe gebunden gewesen; herrauffgerissen wo aber das geplieben weis er nicht, dan es die Diener vfgebunden gehabt, Er habe aber gesehen, das etwas wie es vfgebunden worden, etwas herrauss gefallen sei, auch sonsten von einen frembden so nicht in die nee gewesen vfgenommen worden, die grosse gülden ketten vnd 4 stück goldes vnd efn klein schechtlein was darin ist, weis er nicht, das hat er bei sich behalten, vnd ist also zum Thurme zugefurt worden, wie sie Ime aber wollen hinunter lassen, habe Ime der eine Diener wollen besuchen. Vrban gol aber Ist entschuldigtt, Als man hettes Ime alles was er hette geno: darnach seindt die schlosswechter