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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1910-01-01 · VII. 1909 - 5670 (1910) · page 148

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VII. 1909 - 5670 (1910)
Date
1910-01-01
Page
– (sequence 148)
Language
German
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88 |tem es wurde auch den Landferern (?) dodurch bedenken geben, so hohen personen etwas in leib zu geben, dazu sie nicht berufen sich dess zu enthalten, ausser dem kondte sich vielleicht ein mehreres finden, das man alss itzo nicht gedenket oder vermuttet. So werden auch J. Churf. g. nachdem sie dem alten fürstlichen gebrauch nach ungezweiffelt derselben geliebten Vater durch die Artzt haben Balsamen lassen genügsame Anleitung vnd bericht haben, wie mit demselben gebharet, Intelligentibus satis dictum et periculum in mora. Alhie ist des geruchts es hette der Richter von Berlin der Juden privilegium bey einem Juden daselbst gefunden vnd kegen hoffe getragen nun werden J- G F g. als der hochverstendige bey sich woll erwegen welchs besser were, weil sie solchs von J. C F. g. nicht, sondern von derselben herrn Vätern selig hetten, ob man ihnen solchs nehmen solte oder aber ob es besser were man hette es Ihnen wider zugestellt vnnd zu bequemer Zeit do man sie im Lande nicht haben wolte, die vnschuldig solchen schütz ufgekündigt vnd ziehen lassen und nach gescheener Vtkündigung kondten von Jnen alsdann gleich Jhre solche brief weil man sie lenger nicht haben wolte abgefordert werden. V. (Kgl. geh. Staatsarchiv Rep. 21, Nr. 202.) Abraham Jude zu befragenn vf folgend arikel. Sagt, Er ist kommen vmb 6 schlage an Hans fritzen ecke, do ist Inn körnen Lippolt vnd sein Sohn Jakob, da hat er sie nicht kent, da hatt Lippolt an Ime gefragt, Abraham kum mit hastu auch ein pferdt vnd ein schlitten, da habe er gesagt ja,do Ist er mit Ime Inn seine hause gegangen. Und mit seinem son allein vfm hof gegangen. Ime aber Abraham beuholen In die Stube hinnein zugehen. Er aber weis nicht was sie mit einander geredet haben. Do ist lippold in seiner Stube hinnein kommen vnd zu Im gesagt hastu auch ein gutt pferdt, Er angefangen, Er habe einen wetleuffer. ln dem ist sein son wieder gekommen. Er aber lippoldt Ist Ime bald Jngegen gangen, Abraham In d. Stube pleiben müssen, do hat er seinen son wieder weck geschickt Do Ist hans weiland Puchners knecht vnd heinrich In hanns fritzen haus mitzuuorkommen. Do hat Lippolt gemeint, es sei sein son gewesen und Im entgegen wollen gehen, wies aber andere gewesen, hat er ime bevholen sie weckzufordern, do Ist er hinaus gegangen, vnd Inen bescheidt geben, do ist alsbalt Lippolts son wieder körnen vnd hat angefan^en zu weinen, Lippolt angefangen nhu gehe gehe, vnd Abraham bevholen flucks sein pferdt vor den schlitten zu spannen, er wils Ime wol bezalen, da ist er hinübergelauffen dan er sein pferd kegen Im hinüber stehen hat, do wie er nhu das pferdt anspannen wollen, do Ist Friedrich Trebbow mit zu kommen vnd Inn gewarndt Abraham nicht, du kompst mit Ime vmb leib vnd guth, vnd Abraham angefangen wieso Ich kanns Im nicht versagen, dan es unser oberster Ist. Er Trebbow wieder angefangen, bei leibe nicht, unser g. Chf. Ist gestorben Do hat er hans weber gebeten den klepper mit gewaldt nhemem solte damit er entschuldiget were, Ist er dem In seine hause wieder gegangen, derselbe

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