Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 447)
- Language
- German
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374 und den Sabbath und die Festtagem besonderen in ihrem ganzen Inhalte und in ihrer Heiligkeit beobachtete. Denn, wenn wir sehen, wie sehr sie die heiligen Gebräuche ausdehnten, inden! sie sogar den Neumondstag feierten, von dessen Feier in der Thora nichts erwähnt ist, die vielmehr nur zu den Anordnungen der Gelehrten gehörte, — die Gründe werden wir bald darlegen, — wenn sie zu den Worten der Thora behufs Vermehrung des heiligen Lebens hinzufügten und am Neumondstage sich jeder Arbeit und geschäftlichen Tätigkeit enthielten, um Zeit zu haben, sich mit der Thora zu beschäftigen und zu den Stätten der Thora hinzuwallen, wie wir dies noch dartun werden, so können wir daraus begreifen, wie genau man es damals mit allen Gesetzen des Sabbath und der Feiertage nahm, die ausdrücklich in der Thora stehen und dort immer und immer wieder ans Herz gelegt worden, so dass ausdrücklich berichtet wird, dass man schon damals Schutzmassregeln für diese Gesetze schuf und das Tragen in einem Karmelit, in einer mit Mauern und Toren versehenen Stadt, verbot. Um uns noch mehr diese merkwürdige Erscheinung klar zu machen, wollen wir noch näher erörtern, wie es sich mit dem Neumond verhält; wir werden dann daraus ihre damalige Lebensweise und den ganzen Stand der Dinge in jenen ältesten Zeiten erkennen. Vorerst wollen wir auf die Misch nah Taanith IV, 2hinweisen: אלו הן מעמדות לפי שנאמר צו את בני ישראל ואמרת אליהם את קרבני לחמי, וכי דדאך קרבנו של אדם קרב והוא אינו עומד על גביו התקינו נביאים הראשונים עשרים וארבע משמרות על כל משמר ומשמר הי׳ מעמד בירושלים ״ .של כהנים של לוים ושל ישראליםSo verhält es sich mit den מעמדות (Vertretung der Israeliten bei den Opfern): Da es heisst: ״Befiehl den Kindern Israels und sprich zu ihnen: meine Opfer, meine Speise . . .“, das Opfer eines Menschen aber nicht dargebracht werden kann, ohne dass er dabei ist, deshalb ordneten die ersten Propheten 24 Priesterabteilungen an und jeder Priesterabteilung entsprach eine Vertretung in Jerusalem, bestehend aus Priestern, Leviten und Israeliten“. All dies ordneten die ersten Propheten für die Opfer an, die täglich dargebracht wurden, bei Opfern jedoch, die nur von Zeit zu Zeit dargebracht wurden, z. B. den Neumonds- und Chol-