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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1907-01-01 · V. 1907 - 5668 (1907) · page 442

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
V. 1907 - 5668 (1907)
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 442)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486275--2034-3488397
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S69 als aus dem ספר ישן, in dem Seder Hadoroth die Angabe gefunden hat, und dieses ספר ישן ist kein anderes als unsere Handschrift des מרדכי הגדול. Maharil hat den מרדכי הגדול vielfach benutzt, er citiert ihn öfters und nur in diesem wird רב ביבי als Verfasser bezeichnet, aber in keiner der anderen Schriften, in denen nur ספר בשר על ג״ג ohne Angabe eines Verfassers angeführt wird. Es ist nicht unwichtig festzustellen, wie dieses Werk und sein Verfasser in letzterer Handschrift angeführt wird. Bei vielen Stücken fehlt der Name des Verfassers und es heisst einfach בס' בעג״ג; viele bezeichnen den Verfasser als רב ביבי גאון, manche חיבור רב ביבי גאון ס׳ בעג״ג, manche nur schlichtweg דדבור רב ביבי ohne Bezeichnung גאון. Achten wir nun darauf, dass Maharil, der zuerst in Bezug auf ,ס בעג״ג auf den מרדכי הגדול hinweist, schlichtweg רב ביבי schreibt und nicht הגאון hinzufügt, so ergibt sich für mich fast als Gewissheit, dass der Verfasser des בעג״ג nicht der Gaon R. Bibi ist, sondern ein späterer Gelehrter, und dass nur irrtümlich bei manchen Ci taten die Bezeichnung Gaon hinzugesetzt wurde. Bedenken wir, mit welch’ skrupulöser Gewissenhaftigkeit die Alten den Gelehrten ihre Titel wahrten, so können wir nicht annehmen, dass die Bezeichnung Gaon auch nur ein Mal fortgefallen wäre, wenn er dem Träger des Namens dieses Gelehrten gebührt hätte. Den stärksten Beweis aber dafür, dass der Verfasser nicht der Gaon RabBibi sein kann, liefert uns die Tatsache, dass in einem der Gutachten Natronai Gaon, der Sohn Hilai’s, citiert wird, der i. J. 853 lebte, und ein Stück eines Gutachtens mitgeteilt wird, das R. Nachschon Gaon angehört, der um 890 lebte, während der Gaon R. Bibi 780 blühte. Es bleibt mir nur noch übrig, etwas über den Titel des Buches zu sagen, der so geheimnisvoll klingt. Die Erklärung, die R. Jacob Möln gibt, das Werk führe diesen Titel, weil sein Inhalt so geschmackvoll sei, wie Fleisch, das man auf Kohlen gebraten hat, wird man wohl nicht ernst nehmen; da ist die Erklärung noch gekünstelter als es der Titel wäre, denn das Wichtigste würde im Titel fehlen, das נצלה; übrigens dürften zur Zeit des Verfassers Titel dieser Art wohl noch nicht existiert haben. Wäre es nicht viel einfacher anznnehmen, dass dieses Werk, das aus einzelnen Abhandlungen, Gutachten u. s. w. bestanden, vielleicht mit dem Satze צלה בשר על גבי גהלים begonnen hat, die Frage behandelnd, welche Chulin 93 b (אומצא . . . אגומרי Jahrbuch . J. L. G. V, 24

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