Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 439)
- Language
- German
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ich mir notiert habe, blieben unbeachtet. Bei Talmudcitaten habe ich in der Kegel nur Auslassungen der Ausgabe berücksichtigt. Ueber mein Verhalten bei den Texten der Gebete habe ich mich schon oben ausgesprochen. Ich glaube, dass noch so manche Varianten, die hier gebucht sind, hätten wegbleiben dürfen, wie, um ein Beispiel anzuführen, die Abweichungen in der Titulatur derGaonen, wollte aber lieber Gefahr laufen, zu viel zu bringen als zu wenig. Dagegen habe ich in den abgedruckten Stücken kleine Fehler meist ohne weiteres berichtigt; nur gelegentlich machte ich auf Schwierigkeiten durch Fragezeichen oder Ausrufungszeichen 113) aufmerksam. Kleine Verschiedenheiten zwischen 0 und S sowie Homoioteleuta habe ich in der Kegel nicht beachtet. Stellen, die nur in 0 Vorkommen, sind mit eckigen Klammern eingeschlossen; ein Stern vor der Klammer bedeutet, dass das eingeklammerte Stück nur in S (nicht in 0) steht. Bei Zusätzen ist stets angegeben, auf welches Wort sie folgen, ausser wenn sie ans Ende der Zeile gehören, in welchem Falle nur die Zeilenzahl gegeben ist. Der Kürze halber ist für Angabe von recto und verso das in der talmudischen Literatur übliche System von einem resp. zwei Punkten angewandt worden. Es ist mir schliesslich eine angenehme Pflicht, meinen Freunden, Prof. Malter, der mich bei dcrVergleichung der Korrektur mit der Hs. unserer Bibliothek unterstützt^, und Prof. Ginzberg, der mir im täglichen Verkehr vielfache für diese Arbeit fruchtbare Anregung gab, auch an dieser Stelle herzlich zu danken. Herrn Provinzialrabbiner Dr. Salomon Bamberger, der in liebenswürdigster Weise die sehr mühselige Korrektur114) übernommen hat, gebührt mein ganz besonderer Dank. 113) p. 32 Z. 19 ist das Ausrufungszeichen an die falsche Stelle geraten; es gehört zu שפך המתך מעלינו Z. 18• nt) Ich habe nur die erste Correctur des hebräischen Teiles durchgesehen und mit dem Ms. verglichen. Herr Dr. Bamberger benutzte dann meine Berichtigungen bei der zweiten Correctur.