Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 419)
- Language
- German
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_34G_ Neben dieser Vorarbeit und den הלכות des Gaon R. Jehudai, deren Benutzung E pst ei n27a) nachgewiesen hat, lagen R. Amram noch zahlreiche Gutachten verschiedener Gaonen über einzelne Punkte der Liturgie vor, die an den betreffenden Stellen des Siddur aufgenommen oder excerpiert wurden. In dieser Hinsicht wurde das Werk noch von Späteren bereichert28). R. Amrams Ilauptquelle war der babylonische Talmud, den er auf Schritt und Tritt citiert; recht häufig führt er auch den palästinischen Talmud an, den er 29גמרא דארץ ישראל) oder 30תלמוד ארץ ישראל) nennt, gelegentlich auch einige Midraschirn31). Eine wichtige Quelle, auf die er häufig hinweist, sind behauptet, vor בחך שאמר sage man 18 Benedictionen. Selbst wenn man diejenigen ohne מלכות weglässt, (הערב נא ,יהי רצו; ,אלהי נשמה und ברוך מקדש שמו ברבים [so liest S f. 2 b Z. 9 ebenso wie 7 מנהיגb; vgl. Ginzberg 1. c. p. 110]) enthält die Ausgabe 22 ברבית; ebenso S, wo nur statt רופא הולים sich מתיר אסורים findet, welches nach Amrams ausdrücklicher Angabe nicht gesagt werden soll! O hat nur 19 בריות; es fehlen רופא הולים ,מלביש ערומים und עוטר ישראל. (Dieselbe Anzahl findet man bei Natronai, der ברכת ציצית nicht hat.) Man sieht, wie wenig man sich in Bezug auf den Text der Gebete auf die Hss. verlassen kann. Der עטור (ed. Lemberg) II 345 schliesst verschiedene Gattungen der ברכות aus, um eine bestimmte Zahl zu erhalten. 2Tn) Epstein 1. c. p. 17—19. 28) Vgl. Epstein, 1. c. p. 17 Anm. 1; Ginzberg, f. E. I 536• Z u n z, Ritus p. 184 ff. hat die gaonäischen Citate auf Grund von O zusammengestellt, Müller hat die in der Ausgabe enthaltenen in seinen מפתה aufgenommen. Ich werde später darauf zurückkommen. **) ff. la15 Nachträge p 2 Mitte (ברכות IX 8 —14 d; vgl Ratner אהבת צק וירושלש z. St. p. 217); [2a] (ib. IX 2- 13b); 5b 33 (ib. II 1—4a); 6a 7 (פסחים IV 9—31 b); 10 a 24 (שבת I 3—3 b); 32b!0 (ברכות VIII6 — 12b). 80) ff. 5 b 18 (ברבות I 7-3 b); ib. 20 (ib); 6 b 29 (ib. I 8-3 c); 7 b 2ד (ib. I 1—2c). Ohne Quellenangabe wird der palästin. Talmud angeführt: 6 b 33 (ברכות I 1—2a); 7 b 13 (ib. IV 4—8 b, fehlt bei Ratner 1. c. p״ 112); 11a 28 (ib. 18—3 cd); 12 a 2s (ib. IV 2—7 d), sowie Nachträge p. 8 Mitte (ib. I 1 —2d), nur in 0• f. [2a] citiert O ירושלמי (ib. II 3—4c). 5b 24 lesen die Hss. richtig תלם:ד בבלי statt תלמד א״י (vgl. Nachträge). Z. Fr an, k e 1 s ganz grundlose Anzweiflung der Authentie aller dieser Stellen (מבוא הירושלמי f. 148a) weist I. Haievy (דורות הראשונים III p. 133) mit Recht zurück. 31) Was f. 26 b 30 mit שכך שנו חכמים eingeführt wird, findet sich in der Mechilta (בשלח פ/,ב ed. Friedmann f. 50b). F. 6a33 wird ohne jede Einführung eine Stelle der Pesikta citiert (ed. Buber f. 77 a/b]. Was f. 19 b als כתוב באגדה angeführt wird, findet sich wörtlich in מדרש תהלים Cap. 91 ed. Buber p. 396. Ausdrücklich genannt werden die פרקים דר׳ אליעזר בן הורקנוס (Cap. 20) f. 23 a 2