Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 350)
- Language
- German
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…/3486266-3486275--1942-3488305- Visual Library
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Die Grenzen des Ostjardenlandes bei der Besetzung durch die aus Babel heimkehrenden Exulanten. Von Geometer Isaac Goldhor in Rosch-Pina. (Aus dem Hebräischen übertragen von Rabb. Dr. S. B am b e rger in Hamburg.) Im Ostjardenlande, das bereits Mosche einnahm, besetzten die heimkehrenden Exulanten folgende Orte: תרנגולא דלאה דלמעלה מן קסרין Nach der Lesart des Jerusch. Schebiit VI, gleichbedeutend mit der Lesart der Tosefta ed. Erfurt, תרנגרלא עילאה דמן קסרין und der Lesart des Sifre תרנגולא עילאה דקסרץ. Targ. Jeruschalmi Num. 34, 15 nennt den Ort יוקינוס תורנגלא דקסריון. Der Ort wird auch Jeruschal. Demai 11,1 erwähnt: אמר ד יונה הדא דתימר מתרנגול קסרץ ולמעלן אכל מתרנגול קסרין ולמטן כא״י היא. Über die Lage dieses Ortes existiert eine Reihe von Hypothesen. (Siehe Nachträge No. 1). Bemerkt sei, dass man in neuerer Zeit den Namen Paneas, identisch mit Caesarea Philippi, von einem Pantempel herleitete, den die Griechen in dem biblischen דן errichtet oder dem sie die Grotte von Paneas geweiht hätten. (Siehe Nachtr. No. 2). Diese Hypothes3 fand allgemeine Anerkennung und trug dazu bei, die Erklärung unseres תרננולא דקסרין noch schwieriger zu machen. In Wirklichkeit wurde das bibl. לשבדדן, später Caesarea Philippi, von den Griechen Tttreirög (genauer Junonis petinus ״Junos Vogel“) genannt und daraus ist Paneas entstanden. Unter den Zutaten der griechischen Götzenbilder spielte der Vogel eine hervorragende Rolle, wie dies auch aus der Mischna Aboda-Zara III, 1 hervorgeht: וחכמים אומרים אינו אסור אלא בל שיש כידו סקל או צפור או כדור"