Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 349)
- Language
- German
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277 Joesers aus der Menge der Leiden דבציר לבא מדרג הצרות). Von den Jahrhunderten nach der Grossen Synagoge sagt 11. Simon ben Lakisch, sein bekanntes, uns jetzt völlig verständliches Wort הזרה ונשתכחה עלה ״ .הלל הבבלי ויסדהAls die Thora wieder in Vergessenheit geraten war, kam Hillel Hababli und hat sie neu befestigt“. Simon der Gerechte war es, der beim ersten Hereinbrechen der Fluten des Griechentums ihnen einen gewaltigen Damm entgegenstellte und es so möglich machte, dass auf die Epoche der Männer der Grossen Versammlung nicht sofort eine Epoche des Niedergangs folgte, sondern in einer Epoche des Stillstands und der Erhaltung die kostbaren Früchte der Tätigkeit der Grossen Synagoge für alle Zeiten geborgen werden konnten. Ueber die hoheitsvolle Erscheinung Simons des Gerechten müssen wir uns von der Agada und von Sirach erzählen lassen. In welcher Art er aber Wohltäter und Beschützer seines Volkes war, davon können wir uns heute noch selbst überzeugen, wenn wir den lichtbringenden und lichterhaltenden Mann im Rahmen der Geschichte verstehen lernen. Nachdem wir den Untersuchungen Halevys aufmerksam gefolgt sind, sprechen wir ehrfurchtsvoll, aus eigener Anschauung heraus, dem Josua Sirach die Worte nach: בדול אחיו ועטרת עמו, שמעון בן יוחנן הכהן ״Der grösste unter seinen Brüdern und die Zierde seines Volkes, Simon, der Sohn des Jochanan, der Priester.“