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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1907-01-01 · V. 1907 - 5668 (1907) · page 313

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
V. 1907 - 5668 (1907)
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 313)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486275--1905-3488268
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241 seine Annahme die Tatsache unverständlich bleiben müsste, wieso die בני בתירא lange Zeit im Besitz der Macht gewesen sein sollten, ohne dass einer von ihnen den Titel eines Xasi getragen hätte. Dieser Teil des Halevyschen Beweises ist von Hoifmann nicht erwähnt und nicht bestritten und muss gewiss als eine starke Stütze der Hypothese anerkannt werden. V. Ebenso wenig* wird von Holtmann die Haleyvsche Ausführung (S. 76) über die ein unerklärliches Novum darstellende Bildung zweier nebeneinander bestehenden Schulen und die auffällige Reihenfolge ihrer Erwähnung in der Mischna berührt oder widerlegt. VI. Wir kommen zum Hauptpunkt der Huliinannsehen Angriffe, der Frage, ob Josephus’ Bericht Ant. XIV, 5, 4 und Bell. I, 8, 5 die Halevysche Ansicht von der Auflösung des grossen Synedrion durch Gabinius rechtfertigt. Zugegeben, die von Ciementz u. a. und nach ihnen von Halevy gegebene Uebersetzung sei nicht beizubehalten, so steht jedenfalls, wie auch Hoffinann zugibt, fest, dass auch die anderen Geschichtsforscher die durch Gabinius erfolgte Neuordnung ebenso verstanden haben wie Halevy und von diesem sich nur durch die Annahme geringerer Dauer ihres Bestandes und weniger nachhaltiger Wirkung unterscheiden. Dass dem so ist, zeigt z. B. ein Blick auf die Darstellungen beiGrätz* l) nicht einzeln genannt werden. Deshalb wird nur von ihrer Gesamtheit und stets in der Mehrzahl gesprochen und werden sie überall nur בני בוזירא und זקני בתירא genannt; deshalb finden wir sie auch weder bei der Zusammen׳ Stellung in Aboth I noch bei der in Chagiga II, 2. Letzteres müsste uns zumindest Wunder nehmen, da doch dort sogar Menachem, der nicht Nasi, sondern nur kurze Zeit Ab Beth-Din war, und der nicht die Sympathie der Weisen besass, genannt wird, trotzdem auch er — ebenso wie vielleicht die בגי בתירא — in der ro'DD-Frage gar keine abweichende Ansicht geäussert hat. Seine Erwähnung wäre, wie eine Betrachtung des Wortlautes der Mischna ergibt, keineswegs nötig gewesen. Wie wäre demnach die Weglassung der בגי בתירא erklärlich, wenn sie das Amt des dem Sanhedrin präsidierenden Nasi innegehabt hätten?“ 1l 111, 169: ״Aber auch die Einheit, welche dieser (sc. der Hohepriester) und die Synedrial-Körperschaft vertrat, sollte gebrochen werden. Judäa sollte nicht mehr ein einheitliches Gemeinwesen für Verwaltung und Gesetz׳ gebung bilden; es wurde von Gabinius in fünf Gebiete geteilt, von denen jedes einen eigenen Verwaltungsrat für innere Angelegenheiten haben sollte. Dieser Rat erhielt den Titel: Synedrion.“ Grätz bezeichnet ferner die Mass׳ Jahrbuch J. h. G. V. 16

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