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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1907-01-01 · V. 1907 - 5668 (1907) · page 173

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
V. 1907 - 5668 (1907)
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 173)
Language
German
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101 Lattenberg, Israel, lebte 1837 in Ozorkow1). Aus L e i p n i k stammte Ruchama, die Schwiegermutter des Rabbiners in Frankfurt a. M. R. Josef Samuel, die in Krakau 1648/49 starb, oder ihr Vater Nathan. Israel b. Jedidja aus Leipnik war 1620 Drucker in Lublin2). Leipziger, Moses Hirschei, war 1777 ein Lissaer Jude3). Leitmeritz, Benjamin Wolf b. Isaak סג״ל liess in Lublin 1645 sein Werk אמרות טהורות drucken, das sein Sohn Saul zum Druck brachte4). Mit Leobschütz, welches auch dij Schreibarten Lubschicz (1434), Lubschitz (1385), Lub siez (1340), Lyvpschizc (1293). Ltibschiz (1332), Lubcicz (1354), L u p s c h i t z (1395) und Lubschticz (1478) aufweist 5), steht der vielfach in Polen vorkommende Namen L i p s c h i t z in Verbindung. Bereits der Kommentar בית שמואל zum אבן העזר leitet im Verzeichnisse der Frauennamen ליבשי״ן von על שם העיר שבאשכנז abfi). In Leobschütz waren Juden 1360 und 1366, und der Judeneid war ihnen dort in erniedrigendster Form vorgeschrieben. ״Wahrscheinlich um 1454 erhielt Leobschütz das Privileg, dass nie ein Jude mehr dort wohne.“ 1535 war hier eine Judenver- פרחי האביב ף Pränumerantenverzeichnis. 2) Wetstein, לתולדות גדולי ישראל S. 8, Sanhedrin ed. Lublin 1620 Ende. ל Pos. Staatsarch. Lissaer Ratsprot. C 11182 Bl. 69, Jahrg. 1777 S. 63. ל Landshuth, תולדות אנשי השם S. 69, Benjakob א Nr. 788; vgl. Monatsschr. 1907 S. 99. ft) Stanislaus Drzazidzynski, die slavischen Ortsnamen Schlesiens Teil 1 Kreis Leobschütz, im Jahresbericht über das königliche katholische Gymnasium zu Leobschütz [Leobschütz 1896] S. XUI, Brann, Gesch. d. Juden in Schlesien IV 146 Anm. ö) Vgl. Berliner in Monatscrift 1906 S. 215. Im בית שמואל a. a. 0. heisst es noch ליפשיץ שש האשה והיא טשפחה מיוחסת בישראל. Nun findet sich aber ץ als Genitivendung bei Frauennamen nirgends, sondern nur ש oder ם. Es muss also ליפשים statt ליפשיץ hier gelesen werden mit dem Grundworte ליבשא oder ליפשא als Frauenname. So findet sich 1674 ליפשיס in Dubno (Jew. Encycl. V 6). An Liebschütz, ein unbedeutendes Dorf in Thüringen, ist wohl nicht zu denken, ebensowenig an den Marktflecken Liebeschitz in Böhmen ijew. Enc. VIII100). Beides widerspricht der Ansicht des בית שמואל, dass eine עיך שבאשכנז gemeint sei. Das e bei dem böhmischen Orte kommt im hebräischen nie vor

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