Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- V. 1907 - 5668 (1907)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- – (sequence 172)
- Language
- German
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100 Landeshut, Löbl Salomon, wird 1834 in L i s s a namhaft gemacht1). Aus Landsberg a. W. stammte E. Gerson b. Jechiel Michel, Rabbiner in Gr ätz. Zwischen 1726 und 1740 siedelte er in gleicher Eigenschaft nach Friedberg über. Gleichfalls aus Landsberg war R. Seeb Wolf b. Salomo Salman, Rabbiner in W 0 11 s t e i n und sodann im Beth^Hamidrasch zu Frankfurt an der Oder, Verfasser des זאב יטרוף, Frankfurt a. 0. 1793, ebenso R. Samuel b. Esriel, Rabbiner in Plotzk 1753. Bereits 1747 wird in Posen der greise R. Josef Landsberg als Rabbinatsassessor genannt, dessen Nachkommen bis tief in das neunzehnte Jahrhundert hinein eine Zierde der Posener Gemeinde ob ihrer Frömmigkeit und Gelehrsamkeit waren. 1762 (?) starb in Kempen Frau Sara Reize Landsberg, Tochter des dortigen Dajans R. Schraga Phoebus. Der Rabbiner von Landsberg an der Warthe R. Isaak Benj. Wolf b. Elieser Lipman ging 1687 in gleicher Eigenschaft nach S 1 u z k und 0 l y k a. Eine Familie Landsberg wird 1817 in Krzemieniec genannt, woher auch der 1861 in Odessa verstorbene Löb Landsberg stammte, und 1834 in Karge-Unrubstadt, Lissa und anderen Posener Orten2). Langenlois, Naftali Hirsch b. Simson, war 1670 ein Wiener Exulant, der sich in Schwersenz niederliess und dort ein Forschungshaus unterhielt. 1692 liess er in Frankfurt a. 0. seinen Kommentar נפתלי אילה שלוחה drucken3). Inter, des Judent. III 385, ברחי האביב Pränumerationsverz., Verz. sämtl. nat. lsr. S. 3, 43, 50, Vertrag mit Rabb. Landau-Kempen vom 17. Nissan 1824, ורקי אמת, Amsterdam [Krotoschin] 1850, Approbation. נ) Verzeichnis sämtl. natur. Isr. S. 28. 2) Landshuth,תולדות אנשי השם S. 2.36,101,זבח שמואל, Frkf. a. 0.1753, Approb. Freudenthal. Aus der Heimat Mendelssohns S. 262, Löwenstein Blätter IV 81 f., Pos. Gemeindeb. Nr. 2 S. 18a, Jahrb. J. L. G. 1905 S. 11 Anm. 43, Gesch. d. Jud in Lissa S. 229, 266, 261, 315, ספר הזכרוגות, Warschau 1878, S. 9,123, Benjakob כ Nr. 279, Kempener Friedhof Centrum Leichenstein Nr. 1688, wo aber die Jahreszahl zweifelhaft erscheint, Zunz, die Monatstage S. 20, Verz. sämtl. nat lsr. S. 16, 28 f. 3) כלילת יופי I 19a, II 113b, Kaufmann, die letzte Vertreibung der Juden aus Wien, Budapest 1889, S. 221, Vgl. Zeitschr. f. die Gesch. der Juden in Deutschland 1 390.