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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1907-01-01 · V. 1907 - 5668 (1907) · page 171

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
V. 1907 - 5668 (1907)
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 171)
Language
German
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…/3486266-3486275--1763-3488126
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99 Von Kriegshaber ist der Name des in Krakau geborenen R. Isaak Grieshaber abzuleiten, eines Rabbiners in Paks (Ungarn), Verfassers des מקל נועם, Wien 17991). Krombach wird 1834 in Posen und Krumbach im selben Jahre in Rogasen genannt2). Aus Krummenau stammte Aron b. Mose, der 1608 Drucker in Krakau war 3). Der Geschichte der Familie Landau sind gleichfalls besondere Schriften gewidmet. In Landau fand 1348 eine blutige Judenverfolgung statt. Anscheinend aus Prag wanderten R. Mose und R. Samuel Landau in Krakau zwischen 1550 und 1558 ein. Der erstere starb dort als Rabbinatsassessor 1561. Von hier aus gründeten seine Nachkommen einen neuen Stamm in Opatow, der seine Blüten und Früchte in zahlreiche polnische Gemeinden trug. Von den Landaus, die anderweitig noch nicht verzeichnet sind, seien hier folgende genannt. Salomo Landau Unterzeichnete 1695 in Lemberg. Josef b. Baruch Landau wird von 1782—93 als Rabbiner in Meseritz genannt. Zebi Hirsch b. R. Mose Landau war einer ״der Grossen Lembergs/ der am 2. Schebat 1620 in Krakau starb. R. David Landau, Sohn des R. Seeb Wolf, war ein gebürtiger L i s s a e r, Schüler des R. Mose Serach Eidlitz in Prag, befand sich 1797 noch in Lissa, war sodann Rabbiner in Flatow und von 1803—18 Rabbiner in Dresden. In Jassy und Wilna werden Träger des Namens Landau im Jahre 1800 genannt, 1821 in Rawitsch, 1834 in 0 s t r 0 w 0 und Krotoschin (Lande) und 1837 in Lublin Isaak und in Brzesc (Lithauen) Saul Landau. Jecheskel, Sohn des Rabbiners Isaak Landau, zeichnete 1824 in Kempen, und R. Nehemia Landau war 1853 Rabbiner in Czenstochau4). 1) Jew. Enc. VI 92. 2) Verzeichnis sämtl. nat. Isr. S. 68, 57. 3) Friedberg, Krakauer Drucke S. 21. 4) lew. Enc. III 234, Friedberg, die Familie Landau, Frankfurt a. M. 1905, Margulies, מגלת היוחסין, Anh. zu seinem מעליות היוחסין. Obige Liste ist eine Ergänzung zu Friedberg, vgl. das. S. 23, Buber, א״ש S. 73, 86, Roest S. 106, 182, 203, 335, Gesch. d. Jud. in Lissa S. 281 f., בני אהובה, Prag 1819, Approb., Urkünde No. 20 im Bes. der isr. Gern. Rawitsch, Luzzatto-Gedenkbuch S. 26, 'הידישי ר zu ב"מ , Dyhrnf. 1822, Pränumerantenverz., Frankel, Ztschr. f. d. relig.

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