Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IV. 1906 - 5667 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- – (sequence 391)
- Language
- German
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268 ist jedoch von dem auch hei Kara zitierten Kalonymos aus Rom, mit dem, wie bekannt — vgl. Epstein 1. c. — Kara viele persönliche und literarische Beziehungen unterhielt, resp. von seinen Schülern, verfasst1), aber es finden sich jedenfalls in demselben Erklärungen, die wohl sicher Kara zum Verfasser haben, der Glossen zu diesem Werk geschrieben hat2). Der Codex, aus dem ich den Commentar zum Richterbuche und die Proben aus den Erklärungen zu den anderen prophetischen Büchern gegeben habe, ist aus dem Nachlass von Raph. Kirchheim in den Besitz des Jüd.-theolog. Seminars in Breslau übergegangen. Er ist mit ausserordentlich schöner und deutlieber Schrift geschrieben, aber leider oft fehlerhaft, und weist auch manche Lücken auf. Wie aus der Edition und den Proben ersichtlich, ist die Schreibung gemäss der von Jehuda Hechassid im ס׳ הסירים (ed. Berlin 1891 — 3, p. 184—5) aufgestellten Forderung betreff der Pieneschreibung mit Waw und Jod. Der Treue halber habe ich sie beibehalten. Es liegt mir nun noch ob, dem verehrlichen Curatorium der genannten Anstalt, wie Herrn Dozenten Dr. M. Brann- Breslau meinen aufrichtigen Dank auszusprechen für die überaus liberale Erlaubnis zur ausgiebigen und langjährigen Benutzung des so kostbaren Ms. — Mein Dank gebührt auch Herrn Prof. Brandin, z. Z. London, für die Freundlichkeit, mit der er mir die französischen Worte und Wendungen erklärte. 1) Vgl. ibid. p. 12 fg. 2) Vgl. ibid. p. 32-33.