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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 311

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 311)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486273--1437-3487799
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188 Eroberung zum Stammgebiete des Ascher, und zwar lag es an der Nordgrenze des Landes, und wurde darum auch von den heimkehrenden Exulanten besetzt. Sidon liegt 27 Kilom nördlich und Tyrus 20 Kilom. südlich von כדשא. — Unter den jüdischen Einwohnern von מישא waren Kaufleute, die ihre Waren zu Schilf von Tyrus nach Sidon brachten. Von diesen berichtet der Talmud Jeruschalmi (Pesachim IV, 1), dass sie auf sich nahmen, am llüsttage des Sabbat diese Reise zu unterlassen. Ihre Nachkommen, denen die Einhaltung dieses Gelübdes schwer fiel, richteten an Rabbi eine Anfrage, ob sie diese Erschwerung ihrer Ahnen weiter beobachten müssten. Im Babli Pesachim 50b wird dasselbe von den גני בישן berichtet, welche R. Jochanan befragten, doch deckt sich מ״שא (Kalat Meis) nicht mit בישן, dem heutigen Burdj Scheman, 373 Kilom. von Tyrus. Schwarz erwähnt מישא nicht. Hildesheimer identifiziert es mit einer Ruine Meze zwischen dem Dorfe Abil und der Quelle des Dan-Flusses. Ich habe dort eine solche Ruine nicht gefunden; vielleicht ist die Ruine Ch. Luesije gemeint, doch diese habe ich, wie oben ausgeführt, mit עולשתא identifiziert. Neubauer gibt für מישא die Stadt Mes in Obergaliläa an. Er meint Meis, 6 Kilom. nördlich von קדש־נפתלי. Neubauer irrt zweifach. Erstens liegt Meis mitten in der Zone, welche die heimkehrenden Exulanten nicht heiligten, zweitens 13 Kilom. nördlich von der Linie Lablab-Thella, welche die Nordgrenze von Obergaliläa bildete. Allerdings gehörten Meis und קדש־נפתלי in vorexilischer Zeit zu Galiläa, aber damals gab es die Teilung in Ober- und Untergaliläa noch nicht. Nach der Teilung von Galiläa lag קדש und gewiss Meis jenseits der Nordgrenze (wie ich das in meiner grösseren Arbeit ausführlich erläutere). .תוקרת תוקרת (in der Tosefta und dem Jeruschalmi, fehlt aber im Sifrö) liegt 4 Kilom. nordöstlich von מישא und heisst heute תער Duar (ד für ת und ע für ק, das letzte ת ist ausgefallen). Auch diese Stadt gehört zur Grenzlinie der vorexilischen Eroberung Sidon gegenüber, und wurde darum auch von den heimkehrenden Exu׳ lanten besetzt. Schwarz identifiziert תוקרת mit יוקרת, dem Geburtsorte des Tanna II. Jose, dessen Grab von den Bewohnern von Safed in

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