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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1906-01-01 · IV. 1906 - 5667 (1906) · page 310

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IV. 1906 - 5667 (1906)
Date
1906-01-01
Page
– (sequence 310)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486273--1436-3487798
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_187 das heutige Ibl, 4 Kilora. (2/3 Wegstunde) nördlich von der ein stigen Hauptstadt עיון (Chiam). Ibl war gewissennassen die Tochterstadt und hatte nur geringen Umfang an Feldern, sie ist die nördlichste Stadt der ersten (vorexilischen) Eroberung im Lebanontale, zwischen dem נהלא דאבצאל (Chasbani) und dem Litani, und durch dessen Besetzung wurde seitens der heimkehrenden Exu> lanten der vorexilische Besitzstand der ersten Eroberung festgehalten. Doch heiligte man mit Absicht nicht die grosse Stadt עיון mit ihren ausgedehnten Feldern und Weinbergen in der überaus fruchtbaren, wasserreichen Ebene Merdj Ajun aus Rücksicht auf die Armen im Schebiitjahre. Es soll hier auf eine alte Tradition der wenigen Juden der Stadt Chasbeia aufmerksam gemacht werden, die da besagt, dass Chasbeia von den letzten Propheten nicht geheiligt worden sei, wohl aber Ibl (נקיבתא רעיון ). Deshalb begraben sie seit der ältesten Zeit bis auf den heutigen Tag ihre Toten nicht in Chasbeia und dessen Umgebung, sondern bringen dieselben nach dem 10 Kilom. (2 Wegstunden) entfernten Ibl, das sie zum heiligen Lande rechnen. Es versteht sich von selbst, dass es einen Grund haben muss, warum sie nicht zu diesem Zwecke nach מי ספר (Eu Dschurfa) gehen, das nur 2l/$ Kilom. entfernt liegt; vielleicht hinderten sie dort die Nichtjuden daran oder vielleicht scheuten sie den schnee- und eisbedeckten Bergesgipfel des Chermon, auf dem מי ספר liegt. מרחשת ist von Chasbeia ebenfalls 10 Kilom. entfernt wie Ibl. — Die Einwohner und Nachbarn von Ibl hörte ich den Ort עיבל זקי (arabisch זעי ausgesprochen) nennen, und ist nicht unmöglich, dass dieses -זק mit (החזיקו (עולי בבל zusammenhängt, und nicht, wie die Leute dort erklären, mit dem arabischen ״tränken“, da jenes Dorf gar nicht so wassereich ist. Folgende vier Stätte eroberte Josua nördlich vom Kasimije, diese! ben wurden, weil sie die Grenze nach Sidon zu bilden, auch von den heimkeiirenden Exulanten geheiligt. .מישא מישא (Nur in der Tosefta ed. Wien erwähnt), heute eine Ruine, 4 ,עלאת־^יס Kilom. nördlich vom Kasimije, am Wege, der von Nabatie nach Serarie führt. מישא gehörte bei der vorexilischen

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