Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IV. 1906 - 5667 (1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- – (sequence 297)
- Language
- German
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H 4 Terbiha wird von den Arabern auch אבן יעיב genannt, ״ערב weist noch deutlicher auf den Zusammenhang mit קובעייא hin. — קובעייא hat die aramäische Pluralendung יא, weil die Stadt aus drei Orten mit verschiedenen Namen zusammengesetzt ist, die zusammen eine grosse Stadt bilden, wie dies jeder in der Stadt selbst noch heute feststellen kann. Von Acco bis קובעייא über בצת sind 30 Kilom., von Zor nach 2272 קובעייא Kilom. An dieser Stelle will ich bemerken: Ehe ich noch Josephus betreffs der Grenzen Galilaeas gelesen, schloss ich aus den Worten der Mischna Schebiit VI, 1: ״Was die aus Babel heimkehrenden Exulanten vom heiligen Lande bis Ksib besetzten“, und aus dem Ausspruch des R. Huna (im Jeruschalmi): ״So ist die Mischna zu verstehen: Von Gsib bis zum Strome und von Gsib bis Amana“, dass die nördliche Grenzlinie des von den Heimkehrenden besetzten Landes von Ksib oder dessen Umgebung ostwärts bis zum Jarden gehen muss. Ich vermutete den östlichsten Punkt in der Nähe der Kolonie Jessud hamaalo, da wo der Bach Chandasch in den See bachr el Chule (ימא דסמכי) mündet, ,weil dieser Punkt genau östlich von Ksib liegt. Doch damals hatte ich noch keine deutlichen Beweise, die meine Vermutung bestätigten und zu einer fest־ stehenden Tatsache machten. Auch wusste ich nicht, ob die Grenze von Ksib bis zum Jarden eine gerade Linie bildete oder nicht. Nachdem ich jedoch bei Josephus (Krieg III, 3) gelesen, dass die Nordgrenze von Obergaliläa, das ist die Nordgrenze des von Esra und den heinikehrenden Exulanten besetzten Landes, vom Dorfe Thella am Jarden über das Dorf Meroth bis zum Dorfe Baka (dem talmud. בצת el Bassa), das unweit des Meeres liegt, geht und also fast eine gerade Linie bildet und da Josephus’ geographische Angaben in Galiläa sehr zuverlässig sind, schloss ich daraus, dass einzelne der in Sifre (sowie Tosefta und Jeruschalmi) als Nordgrenze angegebenen Städte ebenso wie die Grenzdörfer, die Josephus anführt, auf der Linie liegen müssen, die von Thella nach Ksib (entsprechend den Worten des R. Gamliel in der Mischna) oder von Thella nach Lablab (entsprechend denen des R. Jose in der Tosefta) oder von Thella nach Baka, das ungefähr mit Lablab zusammenfällt, (nach Josephus) gezogen wird. Nachdem ich das Land zwischen