Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- III. 1905 - 5666 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 287)
- Language
- German
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224 *דברי שמראי, einem Kommentar zu den 3 ersten Büchern des Pentateuchs (Amsterdam 1678) 1 * *). 12. David Lida (1677-1681), d. i. David b. Arje Löb aus Z w 01 i n, war zuerst Rabbiner in Lida und wurde, nachdem er vorher in mehreren polnischen Gemeinden amtiert hatte, 1677 in Mainz*) aufgenommen, wo er jedoch nur vier Jahre verweilte. Von hier folgte er einem Ruf als Rabbiner der deutschen Gemeinde in Amsterdam (1681), musste jedoch bald von dort flüchten, da er der Verleumdung bezichtigt wurde; er wandte sich hierauf wieder nach Polen und starb in Lemberg am 27. Cheschwan (22. November) 1696. Seine Frau Rifka, Tochter des R. Wolf R. Josefs aus Lemberg, starb in Lokacze am 21. Elul (5/6. September) 1711. Von den vier Kindern, die aus dieser Ehe hervorgingen, sei hier nur R. Petachja genannt, der in Lemberg geboren war; er bekleidete verschiedene Rabbinatsstellen und starb 1751 in Frank f u r t a. M. 8). 13. Wolf (Benjamin Seeb) Traub (1681—1687), Sohn des Alexander, wurde in Frankfurt a M. geboren. Nach Vollendung seiner Studien bekleidete er zuerst die Rabbinatsstelle in Heidingsfeld4 * * *) als Rabbiner des Würzburger Kreises, Die Bemerkung Carmolys. dass dieses Buch 1702 in Venedig neu aufgelegt wurde, beruht auf Verwechslung mit den RGA דבר שמואל von Samuel Aboab. *) Hier erteilte er Ende 1680 eine Approbation zu עולת תמיד (Amsterdam!681) und anfangs 1681 eine solche zu מקוד חיים (vgl. שו״ת וזית יאיר p. 233b). *)Vgl. Frankfurter Grabschriften No. 2712; meine Blätter IV, 49; Geiger, Zeitschr. f. Gesch. d. J. in D. V, 400. — Näheres über Leben und Schriften des David Lida s. בית אוצר תספרות IV, 494 ff.; Michael איר חהיים No. 700; Dembitzer כלילת יופי I, 97 und II, 59; Buber אנשי שם No. 137; Magazin X, 20 ff.; Freimann באר עשק. 4) Vgl. RGA גתלת שבעת No. 27 und 70; Approbation von ihm in מתחרא בתדא zu נחלת שבעת, wo er als Rabbiner des Würzburger Kreises unterzeichnet. Aus בתאצמעלד (in Hatzfeld, volkstümliche Bezeichnung von Heidingsfeld) hat Carmoly a. a. O. ein willkürliches und nicht existierendes Platzfeld kombiniert. Im Heidingsfelder Gemeindebuch befinden sich Unterschriften des R. Wolf Traub von Ende 1670 bis Ende 1677; wahrscheinlich aber w4r er dort bis 1681, 1