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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1905-01-01 · III. 1905 - 5666 (1905) · page 284

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
III. 1905 - 5666 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 284)
Language
German
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221 der Frankfurter Gelehrten eine Wahlordnung der jüdischen Gemeinde in Frankfurt Unterzeichnete1). Er starb dort hochbetagt am 14. Adar (7. März) 16512). Nachfolger in Mainz war vermutlich 3. R. Eli Natan b Josef Mosche; er wird im Mainzer Memorbuch als grosser Gelehrter bezeichnet, der viele Schüler ausstellte und in Mainz Rabbiner und Schulrektor war; er starb hier am Vorabend des 1. Tammus (30. Juni) 1631. Der erste offizielle Rabbiner war 4. R. Jehuda Lob aus Frankfurt, der auch im צמח דוד erwähnt wird. Er war in Frankfurt Rabbinatsassessor und Lehrer an der Talmudschule und kam von da nach Mainz, wo er nur drei Jahre blieb (1630—1633); er folgte dann einem Ruf nach Metz als Nachfolger des dortigen Rabbines Mosche Kahn, scheint aber auch dort nicht lange geblieben zu sein, lieber seine spätere Wirksamkeit und die Zeit seines Ablebens ist nichts bekannt. Sein Nachfolger war 5. R. Jehuda Lob Rofe, der 10 Jahre die Rabbinerstelle in M a i n z bekleidete (1634—1644). Er war besonders als Prediger geschätzt, weshalb er auch den Begleitnamen ״Darschan“ trug. Als Prediger wirkte er 15 Jahre in Prag und starb 1644 in Mainz. Sein gelehrter Sohn Libermann Sofer, der in Prag lebte, ist Verfasser des bekannten jüdischen Volksbuchs מענה לשון, sowie von תפלות ובקשות und .3 זמר נאד). 0 Horovitz, Frankfurter Rabbinern II, 28; eine Approbation von ihm zu עשדד. מאמתת d. a. 1648 nennt ihn ausdrücklich אב״ד דק״ק מגנציא; vgl. Horovitz das. S. 97 n. 1; er hinterliess auch Glossen zu תורת חמאת (Brüll, Jahrbuch VII, 1681. 2) Vgl. Frankfurter Grabschriften No. 757, wo er als ״grosser Fürst in Israel“ bezeichnet wird. Der Wochentag passt dort nicht zum Datum, da der 14. Adar ein Dienstag war. Der Grabstein No. 857 nennt seinen Sohn Jakob und No. 1118 seine Tochter Freudlin, Gattin des Rabbinatsassessors Hirz Ahrweiler (vgl. meine Kurpfalz S. 157). 3) Vgl. Zunz, zur Geschichte und Literatur, S. 301 No. 246: Lit. Gesch. S, 432; Cat, Rodl. No. 316J und 5010,

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