Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- III. 1905 - 5666 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 241)
- Language
- German
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178 ״und ״kleines Sanliedrin“ bei Rab Amram nur übertragene, ״ehrende Ausdrücke für die übrigen ausgezeichneten Gelehrten ״waren, die ausser den Alufim sich dort befanden. Denn wir ״sehen ja aus den Worten R. Nathans, dass nur für die Ge- ״lehrten der sieben Reihen bestimmte Plätze vorgeschrieben ״waren; und wenn wir auch sehen, dass auch die anderen Ge- ״lehrten sich von den Schülern unterschieden und von R. Amram ״Bene Kijume“ und von R. Nathan ״Bene be Rab“ genannt ״werden, so war doch der Unterschied nicht so in die Augen ״fallend. Wohl sassen sie vor den Schülern, aber ihre Anzahl ״war nicht immer dieselbe, und es waren ihnen nicht bestimmte ״Reihen zu zehn Plätzen reserviert, denn der Rosche Kalla ״gab es nur sieben, entsprechend den sieben Reihen1). In ״Wirklichkeit war es auch so in der talmudischen Zeit; es ״waren nur sieben fest bestimmte Reihen vorhanden, wie es ״in der Erzählung von Rab Kahna in Baba Kamma (siehe vor. ״Abschnitt) ausdrücklich steht. ״Ferner sagt R. Nathan : ״Wenn der Präsident sie (selbst- ״redend die Schüler, nicht aber die Alufim, das ״Sanhedrin“) ״in ihrem Studium prüfen wollte, versammelten sich alle um ״ihn in den vier Sabbathen des ganzen Monats Adar; er sass ״da und die Gelehrten der ersten Reihe trugen vor, die der ״anderen Reihen hörten schweigend zu; wenn sie zu einer ״Stelle kamen, die einer Weiterung bedurfte Am vierten ״Sabbath lasen alle Sanhedrin vor und ״alle Schüler“; der ״Präsident achtete auf sie, prüfte sie genau, bis ihm klar war, ״wer den andern an Weisheit überragte. Wenn er einen sah, ״dessen Wissen nicht entsprechend war, prüfte er ihn genauer ״und er verminderte seine festgesetzte Unterstützung, schalt ״ihn und wies ihn zurecht, zeigte ihm die Stellen, an denen ״er lässig und träge war und warnte ihn, dass, wenn es noch ״ (גDie 3 Chaberim, die in der ersten Reihe sassen, waren nur dazu ״dort, um die Zahl 10 in der Reihe auszufüllen; es war das eine besondere ״Ehre, dort zu sitzen. Der Name Chaberim bedeutet weiter nichts als, dass ״sie Genossen der Rosche Kalla waren, die dort sassen; R. Nathan gibt nur ״eine Erklärung für den Namen Rosche Kalla, hätte der Name Chaberim ״auch eine besondere Bedeutung, dann hätte er sie uns sicher ebenfalls ״angegeben.