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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1905-01-01 · III. 1905 - 5666 (1905) · page 239

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
III. 1905 - 5666 (1905)
Date
1905-01-01
Page
– (sequence 239)
Language
German
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176 ״des Jahres an sie gelangte, legten sie alles in die Hand eines ,vertrauenswürdigen Mannes zur Bestreitung der Ausgaben ״der Schüler, die aus allen Orten, wo sie wohnten, herbei־ ״kamen und sich in den Kallamonaten, nämlich Ellul im ״Sommer und Adar im Winter, von überallher versammel־ ״ten und jeder einzelne der Schüler lernte und ״studierte an seinem Wohnorte während jener fünf ״Monate den Traktat, den ihnen der Präsident bei ״ihrem Weggange aufgegeben hatte. Im Adar sagte ״er: ״Den und den Traktat wollen wir im Ellul erklären“, ״und im Ellul sagte er: ״Den und den Traktat wollen wir ״im Adar lernen“. Sie alle kamen dann und sassen vor den ״Vorstehern der Schulen im Adar und im Ellul, und der ״Präsident kontrollierte ihr Studium und prüfte sie.a ״Es steht also hier schon in den einleitenden Worten, ״dass die Schüler während der ganzen fünf Monate den Trak- ״tat, den ihnen der Präsident aufgegeben hatte, lernten und ״dass der Präsident ihrem Lernen beiwohnte und sie prüfte. ״Bisher ist in seinen Worten noch nicht der ״Sanhedrin“ und ״der ״Reihen“, durch die Grätz in Verwirrung geriet, Er־ ״wähnung getan. Wir wollen nun auch die darauf bezüglichen ״Angaben wortgetreu wiedergegeben. Er (B. Nathan) sagt: ״Dies ״war die Ordnung ihres Sitzens; der Präsident sass da und vor ״ihm waren zehn Männer, genannt ״die erste Reihe“, ihr An־ ״gesicht war dem Präsidenten zugewandt. Von den zehn, die ״vor ihm sassen, waren sieben Rosche Kalla und drei Chaberim, ״und zwar hiessen sie Rosche Kalla, weil jeder von ihnen ״über zehn von den Sanhedrin, die Alufim hiessen, gesetzt ״war. Und so war ihr Brauch. Wenn einer von den Rosche ״Kalla starb und einen Sohn hinterliess, der seinen Platz ״ausfüllte, * und wenn er nicht den Platz seines Vaters ״ausfüllte, aber würdig war, in einer der sieben Reihen seinen ״Platz zu finden Wenn er nicht würdig war, dort zu ״sitzen (nämlich nicht nur nicht in der ersten Reihe, sondern ״in allen sieben), sass er bei den BeneBeRab und den anderen ״Schülern, deren es gegen 400 gab. Von den siebzig Mitgliedern ״des Sanhedrin, die sieben Reihen bildeten, sass die erste ״Reihe, wie wir bereits beschrieben haben, und hinter ihnen

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