Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- III. 1905 - 5666 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 214)
- Language
- German
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15i ״an einigen Stellen im Talmud findet: ״ מחכו עלה במערבאman ״lachte darüber in Palästina1‘, auf Grund der Erscheinung, ״dass einige Amoraim sich veranlasst fühlten, nach Palästina ״auszuwandern, kommt nun Weiss und beginnt den 15. Ab- ,.schnitt des III. Teils (S. 196) wie folgt: ״Der Eifer der ״Gelehrten mehrte die Weisheit soweit Babylonien sich aus־ ,,dehnte, aber ihr Wissen fand keine Gunst in den Augen der ״Palästinenser, ihnen galt das Wissen der Babylonier als kein ״Wissen. Selbst einige der babylonischen Gelehrten ver- ״schmähten die Sophistereien, welche auf krummen Wegen ״sich hinzogen. Schon zur Zeit Rab Jehudas begannen die .,Schüler, welche geraden Sinnes waren, sich gegen die Art ״seines Lernens aufzulehnen, sie verliessen seine Schule, denn ״es missfiel ihnen, ihre Tage mit Sophistereien hinzubringen, ״mit welchen sie nie die Wahrheit erreichen konnten; und ״wenn sie zagenden Herzens hinzogen, traten sie vor die ״palästinensischen Gelehrten mit der Furcht im Herzen, mit ״ihrem Wissen der Verachtung preisgegeben zu sein. In ״Wirklichkeit verachtete und bespottete man auch in Palästina ״den Talmud der Babylonier, der ihnen von den Schülern, die ״von Babylonien kamen, gebracht wurde“. So weit Weiss. ״Weiss scheint zu glauben, dass der Jeruschalmi schon ״Hunderte von Jahren verloren sei, dass niemand etwas ״wisse von dem, was dort steht, und dass es freistehe, Israels ״Antlitz nach Belieben zu schwärzen und allbekannte Dinge ״abzuleugnen. ״Allein der Jeruschalmi steht in lebendiger Kraft vor uns ״und er ist voll von Aussprüchen der Babylonier aus jener ״Zeit. Die Worte Rab Hunas, Rab Jehudas, Rab Nachmans, Rab ״Chisdas, Rab Scheschets und aller ihrer Kollegen, ebenso auch der "רבנן דתמן, befinden sich auf jeder Seite und sind ebenso wichtig ״in Bezug auf die Entscheidung wie die Worte R. Jochanans, ״Resch Lakischs, R. Elasars und R. Joses bar Chanina. ״Dieses alles kommt an tausenden von Stellen vor, ja es ״ist genau dieselbe Ordnung im Jeruschalmi wie im Babli. ״So wie es sich im Babli bezüglich der Worte R. Jocha- ״nans, Resch Lakischs und ihrer Kollegen verhält, so verhält