Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 410)
- Language
- German
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406 בכל הארץ יצא קום שהכל אומרים אימתי ראש השנה אימתי המועדות ובקצה תבל מליהם ששואלין זה לזה בכמה בחדש בכמה בתקופות. Die Form ist eine andere, als die im zweiten Teil durch das Bestreben nach dem Refrainschluss gegebene, aber der Inhalt ist im Grunde genommen derselbe: Wenn die Weisen vom Versammlungsorte weggehen, בכל הארץ יצא קום sprechen alle Menschen davon, wann Neujahr, wann die Festtage sind, ״und bis ans Ende der Welt ihre Worte“ die Menschen fragen überall nach der Zeit eines Geschehnisses, am wievielten des Monates, wieviel Tage nach der Sonnenwende. Jalkut Makiri hat eine kürzere und ein anderes Bild darbietende Fassung. כשיוצאין מבית הועד בכל הארץ יצא קום ןך,ם אומרים אימתי ראש השנה ואימתי המועדות ובקצה תבל מליהם בכמה בחורש בכמה בתקופה . Desgleichen Jalkut Schimoni mit den Varianten אימתי שאר המועדות und כמה בחורש כמה בתקופה . Es soll wahrscheinlich heissen: בכמה החורש בכמה התקופה. Wenn die Weisen Israels den Versammlungssaal verlassen, ״dann geht aus auf die ganze Erde ihre Rede“. Sie, die Weisen, verkünden es, wann das Neujahr ist, wann die Festtage sind. ״Und bis an das Ende der Welt ihre Worte“, wann Neumond ist, wann die Sonnenwende ist. In beiden Fassungen tritt wohl קום als ״ihre Rede“ klar zu Tage. Wenn Mischna Kidduschin 82a in Jes. 40.31 וקוי ד' יחליפו כח den Torabeflissenen sieht, so beruht das wohl nicht auf der Vorstellung, dass der Torabeflissene stets in Gott seine Hoffnung setzt, sondern wahrscheinlich auf der Auffassung: die von Gott sprechen, oder: die Gott verkünden.