Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 354)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3486266-3486269--0687-3487047- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
350 auch für die Kabbalistik und Mystik zu verwenden. Tch erinnere nur an אגוז in בגסטריא חטא. wobei allerdings חט ohne א am Ende geschrieben werden muss. Hierbei hat sich Joseph Gikatilia ad absurdum geführt, in seinem גנתאגוז, das er in Anlehnung an jene biblische Stelle so genannt, um die Geheimnisse in seinem Gehirngespinste anzudeuten. Dies darf man aber nicht auch von dem Verfasser der Homilien גל של אגוזים denken, der diesen Titel nur gewählt hat, um seinen Namen אגוזי damit zu verbinden. * * * Nun glaube ich genug geplaudert und dem Titel ״Eine literarische Causerie“ Rechnung getragen zu haben. Doch halt! noch ein Titel ist zu nennen und zu erklären, der aber kein toter Buchtitel ist, vielmehr voller Geist und Leben — ich meine :דיבוק חברים, jenen acht jüdischen Corpsgeist, der Sie alle mit einander verbinden soll, alle für einen und einer für alle, wo es gilt, deu Kampf aufzunehmen für תורה und יראה, wo es gilt, auf der Hut zu sein, dass keiner sich verliere, keiner in die Irre gehe, vielmehr alle sich zusammenschliessen, für גודר פרץ und gegen פורץ גדר, allesamt ächte Makkabäersöhne mit der heiligen Devise מי לד' אל'. Wer Gott angehören will, schliesse sich uns an, fest und unverbrüchlich, unter dem Titel דבוק הברים!