Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 348)
- Language
- German
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344 Commentaren desselben zitiert. Hierbei wird allerdings nicht daran gedacht, dass der Name Mal bim aus den Anfängen seines vollständigen Namens מאיר ליבש בן יחיאל מיכל gebildet ist. Von einzelnen Beispielen aus Polen, wie dort der Buchtitel zur Verhöhnung des missliebigen Verfassers verwendet wird, seien erwähnt: Die Responsen באר עשק, in denen der Verfasser wegen seiner Erlaubnis, über nicht behüteten Wein den Segen sprechen zu dürfen, werden spöttischer Weise Ber-Essek genannt. Ferner: פילון Philo bezeichnen die polnischen Juden, um ihr Missfallen anzudeuten, mit — Pillen. (Der alte Würzburger Rabbiner aber, als er einmal mit mir über Philo sprach, nannte ihn Philo עליו השלום)• Das Werk שפע טל von Hurwitz wird von den antikabbalistischen Juden scherzweise ״Spöttel“ gelesen. — Wie Schatzkes Buch über die talmudischen Haggadas, genannt המפתח, den Stoff für eine Persiflage in chassidischen Kreisen, in denen man dieses verpönte Buch einem Autodafö überlieferte, abgegeben hat, übersteigt selbst die Grenzen der gegenwärtigen Causerie und kann nur privatissime mitgeteilt werden. Bei verschiedenen Literatur־Werken ist der ursprüngliche Titel, den der Verfasser seinem opus gegeben, nicht zur Geltung gekommen. So hat der Rambam seinen halachischen Codex משנה תורה genannt mit der Begründung כי אחר שקרא אדם תורה שבכתב יקרא בחבורי וידע התורה שבע״ס Die Gegner hielten dies für eine Ueberhebung, hier den Namen משנה תורה, gleichsam wie משנה תורה in Deut. 17, 18, anzuwenden. Dies mag dazu beigetragen haben, dass der eigentliehe Titel des Werkes sich weniger erhalten hat, indem man einfach: ״der רמב״ם" sagt. Doch hat sich hierbei ein neuer Titel ספר היד, d. h. 14 Bücher, in welche das Ganze geteilt ist, eingeführt, bei dem die spätere Zeit im Respekt vor dem grossartigen Werke eine Erweiterung mit היד החזקה eintreten liess, im Hinblick auf Deuteron. 34, 12 ולכל היד החזקה ולכל המורא הגדול אשר עשה משה לעיני כל ישראל, und dieser Titel יד החזקה ist constant geworden. Abraham Abele Gombiner in Kalisch wünschte, dass sein Commentar zum א״ח den Titel נר ישראל, nach Samuel 11,21, 17, erhalte. Allein sein Sohn, der erst nach dem Tode des Vaters