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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 244

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 244)
Language
German
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240 den den einzelnen Worten seiner Concor danz vorangeschickten Bemerkungen, Arnod B. Ehrlich in seinem Bibelwerk כקרא כפשוטו, das jedoch tadelnswerte, herbe Ausfälle gegen die Ueberlieferung enthält, Hirsch P. Chajes in einzelnen Studien, speziell auch in seinem Psalm encommentar, der jedoch auch an moderner Hyperkritik, speziell in Conjecturen, leidet. Vor Allen aber ist hervorzuheben der bewährte Meister der semitisehen Sprach- und Wortforschung, Jacob Barth, der in seinen lesenswerten Beiträgen zur Erklärung des Hiob und Jesaja und namentlich in seinen ״Etymologischen Studien zum semitischen und besonders zum hebräischen Lexicon“ und ״Wurzeluntersuchungen zum hebräischen und aramäischen Lexicon“ viele hochwichtige Aufschlüsse und dankenswerte Erklärungen, speziell mit Hilfe des Arabischen, bietet. Insofern nun die besonders von Barth gegebenen Resultate, wie der Verfasser dieses Artikels fast gleichzeitig nachgewiesen hat1), sich mit den Ergebnissen der alten jüdischen Philologen berühren, reichen sich Vergangenheit und Gegenwart im Judentum, in ihren würdigsten Vertretern, die Hand, zum Zeichen dessen, dass die Verehrung für den Geist der Tradition mit strenger, moderner Wissenschaftlichkeit wohl vereinbar i s t. j\!öge — mit diesem Wunsche schliessen wir — durch Kenntnisnahme dieser philologischen Erkenntnisse der leider auch in unseren Reihen sich geltend machenden Verunstaltung des Bibeltextes durch Conjekturen ein Damm entgegengesetzt werden, die alsdann durchgängig sich als unberechtigt erweisen. M Vgl. meine Bemerkungen in den oben genannten Studien über Ibn Koreis und Ibn Barun.

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