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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 183

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 183)
Language
German
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179 man sich nicht scheute, selbstbewusst die Wahrheit zu entstellen, er wird ferner sehen, dass, wenn wir auch aus den ersten Seiten des Halevyschen Werkes eine lange Reihe von Irrtümern Grätz’ und Frankels zitiert haben, hiermit, selbst aus jenen wenigen Seiten, die Reihe der unverzeihlichen Fehler noch nicht abgeschlossen ist. Zugleich wird ihm aber dadurch die Sprache Halevys gegenüber solchen Entstellungen der Grundelemente unserer jüdisehen Geschichte noch mehr verständlich werden. Das Kapitel (8. 26—29) lautet: ״Frankel fühlt sich genötigt, die Zeit des R. Jehuda Nessia II ״bis zur Zeit des R. Mana, des Sohnes des R. Jona, der zum ״letzten Geschlechte der Lehrer des Jeruschalmi gehörte, hinaus- ״zuschieben. Dadurch sieht er sich in die Notwendigkeit ver- ״setzt, auch die Zeit des R. JehudaNessia I hinauszuschieben. Der ״Hauptbeweis, der ihn dazu zwang und den er auch derart zur ״Grundlage bei den diesbezüglichen Forschungen macht, dass ״er, ihm zu Liebe, klare Worte des Jeruschalmi zurückdrängt, ״ist folgender. Wir wollen Frankel selbst sprechen lassen. ״Er führt unter R. Jehuda Nessia II Nachstehendes aus: וע׳ פסחים פ״י דז״א ר׳ יורן נשייא סחה וצחא שאל לי׳ מנא בגין דאתא צחי,י כהו נשתי וכל וזה ר׳ מגא הוא ר׳ מנא השני "כאשר מוכיח כל העדן שם"י, •והוא היה בדור החמישי,י ״S. Pessachim X, 1: ״R. Jehuda Nessia hatte gebadet und ״bekam Durst. Da fragte er den R. Mana: ״Darf ich trinken, ״da ich Durst habe?“ . . . R. Mana ist hier R. Mana II, wie ״die ganze Stelle es dartut; er lebte im fünften Ge- ״schlechte.“ ״Der Leser, der schon an die Art der Beweise jener Gelehrten ״gewöhnt ist, könnte dennoch glauben, dass es sich hier um irgend ״einen Stützpunkt handelt, welcher es gewissermassen notwendig ״macht, an unserer Stelle an den letzten R. Mana, den Sohn des ״R. Jona, zu denken. Wir sehen uns daher genötigt, die Jeru- ״schalmi-Stelle in extenso zu zitieren. Sie lautet: ,כזתניתא דר' יודה, דהני ערב שבת מן המנחה ולמעלן לא יטעום ארסי כלום עד שתחשך ״ י דברי ר' יודה" ר, יוכה אומר אוכל והולך עד שעה,י שהוא כשלים, מפכיקין לשבה דברי ר'יודה, ר'יוכה אומר אין מפסיקין ובו' ר'׳" יהודה בשב שמואל זו דברי ר* יהודה ור׳ יוכה, אבל דברי חכמים פורש מפה ,

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