Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 181

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 181)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3486266-3486269--0514-3486874
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

177 48. ״s. 587. in Sabbat 37b (אמר רב אשי חוה קאימנא קמיח דרב הוגא) will Halevy רב אשי in מר בר רב אשי emendieren und רב הונא wäre der spätere Gelehrte dieses Namens. Allein es ist dies unnütz. Anstatt רב הונא haben die Manuskripte die exakte Lesart דרב כהנא (Dikd. Sofrim VI p. 76).“ An der betreffenden Stelle beweist Halevy, dass es keinen R. Aschi Kadmon (zur Zeit Rabs) gegeben habe; da es aber an einer Stelle heisst: אמר רב אשי הוה קאימנא קנדה דרב הוגא, so erklärt Halevy, dass statt מר בר רב אשי — רב אשי zu lesen sei, und man bei R. Huna an den späteren Gelehrten dieses Namens zu denken habe. Aendert jemand nach dem Dikd. Sofrim das רב הונא in רב כהנא, so ist es auch recht, denn hauptsächlich will ja Halevy nur dartun, dass kein Rab Aschi Kadmon, sondern nur der bekannte, spätere R. Aschi exrstiert habe. Ebendieselbe Aenderung beweistHalevyin BezugaufBabaKammall4, woes heisst :אמר רב אשי כי הוינא בי רב הונא und er hinzufügt כבר הדגה שם בגליון הגט׳ צ״ל רב כהנא וכן הוא גרסת הרא״ש. Für alle Fälle bleibt die Behauptung Halevys bestehen, dass es keinen R. Aschi Kadmon gegeben habe. 49. ״S. 588. In dem Ausdrucke אמר ליה רב הונא לרב אשי (Sabbat 42a) hat ein Manuskript (D, S. VII p. 84) רבינא anstatt רב הונא und das ist die richtige Lesart.“ Trotz der Lesart Rabina in dem einen Manuskript ist die richtige Lesart R. Huna. Es änderte da ein Copist das R. Huna in Rabina, weil man nichts von der Existenz eines Rab Huna in jener Zeit wusste. Nach der unumstösslichen Beweisführung Halevys jedoch, dass es damals einen Amora Rab Huna, welcher der Vater der beiden Schulhäupter R. Nachman und Rabina II war, gegeben habe, unterliegt es keinem Zweifel, dass die in allen Ausgaben unseres Talmuds und auch in allen Manuskripten ausser einem sich befindende Lesart R. Huna die richtige sei. Das eine Manuskript hat Rabina, weil der Copist nichts von einem Rab Huna in jener Zeit wusste. 50. ״S. 590 Note. In Baba Mezia 8a corrigiert Halevy בריה דרב אדא in בריה דרבא. Allein die Manuskripte geben die genaue Lesart בי־יה די־ב אויא (D. S. XIII p. 18).“ 12

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.