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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 178

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 178)
Language
German
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174 ״vielen Lehrmeinungen, bei denen der Name dessen, der namens ״der babylonischen Amoraim tradiert, genannt wird1 und auch ״diese ihrerseits wiederum mit Namen angegeben werden, auch ״sehr viele Memras ganz ohne Namen, nur .בשם רבנן רתמן ״Darum wird Ulla auch im Jeruschalmi ,,ג״נחותא genannt ״und es heisst dementsprechend in Kilaim IX, 3: עולה נ חות א •הוה אידמך תמן שרי בכי אמרין ליה מה לך בכי אנן מסקין לך" ״Ebenso wird auch ß. Dime genannt, s. Jeruschalmi Erubin ״I, 6 :-'•קיימה רבי אבודמא נחותא ובלבד שלא תהא הקורה משובה יותר מעש ״Das וקיימה ר' אבודמא נחותא bedeutet, dass er es bestätigt habe ״auf Grund der רבנןדתמן, der babylonischen Gelehrten, wie es ״auch desgleichen aus Jeruschalmi Suckka TV, 5 hervorgeht: «דאמר ר' זעירא עולא בר ישמעאל בשם ר׳ אלעזר שלמי חגיגה ששחטן מערב הרגל אינו יוצא בהן ידי חובתו ובו‘ אימתי אמרו ההלל והשמחה» »שמונה אמר ר׳ יוסי קיימה ר׳ אבידמא נחותא בבחנים ובשעיר» ״Die Quelle dieser ganzen Susria ist dem entnommen, was ״von Babylonien nach Palästina gebracht wurde. Den Hauptteil ״der Memra lehrte Ulla in Babylonien und es kam durch ß. ״Seira nach Palästina. In Babli Pessachim 70 heisst es Es wird dann an diesem Beispiele ausgeführt, wie im Jeruschalmi auf die Worte des Sendboten Abudma (gleich ß. Dime) kurz mit den Worten בכהנים ובשעיר Bezug genommen wird, während die ganze Sache im Babli eingehend erörtert ist; für ״ die gleiche Tatsache führt dann noch FTalevy eine ßeihe weiterer in die talmudisehe Diskussion eindringender Beweisstellen an und er schliesst daun den Abschnitt (S. 472) wie folgt: ״Im Ganzen haben wir bereits darauf hingewiesen, dass man ״in den Hochschulen von Palästina und Babylonien gleichmässig ״lernte, ja immer ein und dieselbe Massechta durchstudierte; ״es gehörte daher zur eingeführten Ordnung, dass die Send- ״boten jedes Mal die Traditionen der ersten Amoraim, die ״Schmatot, sowie die Erklärungen der stam angegebenen An- ״sichten überbrachten; es wurde aber von ihnen alles nur nach ״vollständiger Klarstellung des Gegenstandes angenommen, da- ״her kam es, dass vornehmlich in späterer Zeit, als die Ueber- ״lieferungen (לשונית) variierten, mehr Gelehrte dazu vorhanden ״waren, damit man die Verschiedenheiten erfahre und durch

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