Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 169)
- Language
- German
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_165 Hadorot, der (Bubr. R. Joseph bar Abba) bemerkt: ,,ln Bezug auf die Angabe des Juchassin: ר'ייכף בר אבא בזמן רב soll es heissen: רבא pn; denn Sabbat 108b heisst es : רבא ורבייסה בר אבא תרוייהו אמי* וכתבתי בכללים בל מקום דאמר תרוייהו אמרי הוא ובר פלוגתיה• Es ist dies aber ein Irrtum; denn an der betreffenden Stelle heisst es: רבה ורב יוסף בר אבא, nicht Raba, sondern Rabbah; es macht darauf schon der Herausgeber des Seder Hadorot aufmerksam, und so heisst es auch in Wirklichkeit zur Stelle. 44. ״S.479. Aus der von Scherira (ed. Neubauer p 29) angewandten Wendung □והוד, הת schliesst Halevy mit Unrecht, dass schon, als Rabba bar Abuha nach Mechusa kam, Joseph b. Chama, der Vater Rabas, eine herrschende Stelle einnahm. Die Angabe Scheriras gibt nur an, dass in Mechusa während der Periode, welche der Zerstörung Nehardeas folgte, es keinen anderen erwähnenswerten Gelehrten als Joseph bar Chama gab, ausgenommen Rabba bar Abuha, welcher zuletzt kam, um sich dort nie.ierzulassen.“ Bacher ist hier ganz unverständlich, es ist doch natürlich, dass, wenn kein anderer als Joseph bar Cnama erwähnenswert war, er allein dann der הבם העיר gewesen sein muss, m d ebenso heisst es bei Halevy. 45. Die enge Verbindung zwischen den palästinensischen und babylonischen Hochschulen. ״S. 482. Der Schluss, den Halevy aus den Worten SeTras an seinen Sohn Ahaba פרק תני לחן (Erubin 96b) zieht, ist mir unverständlich. Wenn Raba Wert auf diese Worte legt, so veranlasst das zu sagen, dass man in den Diskussionen der babylonischen Schulen Wert auf die Meinungen der palästinensischen Schulen legt. Als Beweis für die engen Beziehungen zwischen den Schulen beider Länder hat das nicht mehr Gewicht, als die zahllosen Beispiele, durch welche der Talmud uns darfut, dass es Beziehungen zwischen den verschiedenen Schulen gab und die Babylonier die Entscheidungen der Palästinenser kannten.“ Es ist sehr richtig, dass Bacher hier behauptet, er habe nicht verstanden, was Halevy sagt, obwohl es uns unbegreiflich ist; denn Halevy führt aus, dass die Hochschulen in Palästina und Babylonien so eng verbunden waren und in so innigem Verkehr mit einander standen, dass man Ausdrücke wie פדק תני להו, die man sonst nur benutzte, um innerhalb derselben Metibta zu verkehren, auch für den Verkehr zwischen den babylonischen