Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 161)
- Language
- German
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157_ Wirklichkeit ist ר* יוסי hier aus ר' יוסף entstanden. Die Manuskripte und selbst die alten Editionen haben die exakte Lesart רב יוסף und, wie es Rabbinowitz (Dik. Sof. 7 p. 74) dartut, ist es die Edition Benveniste, welche zuerst daraus R. Jose gemacht hat. Halevy hat demnach Unrecht, die Verbesserung, welche sich am Rande der Talmudtexte befindet, als irrtümlieh zu bezeichnen (er sagt:‘ומגיהי הגב באו והגיהו בגליון צ״ל יוסף). Ebenso ist in den beiden Talmudstellen, welche Halevy in der Note 112 zitiert und in welchen ר' יוסי in %ר, אס oder רב יוסף emendiert ist, Jose in Wahrheit eine ungenaue Lesart. Bezüglich Berachot 4b s. Dikd. Sof. I p. 11. Das Münchener Manuskript und andere Quellen (ebenso die Edition Constantinopel) haben הייא בר אבא ורב אסי. Diese Lesart allein ist richtig, denn es kann eine Controverse zwischen Chi ja bar Abba und Jose, an welchen Halevy gedacht hat und welcher viel zu jung war, nur in Frage kommen, wenn man die chronologischen Perioden willkürlich behandelt. Bezüglich der Beziehungen zwischen Assi und Chija b. Abba s. Ag. der pal. Amoräer II p. 152.“ Die ursprüngliche Lesart ist und bleibt R. Jose. Die falsche Änderung in R. Assi oder R. Josef kam nur daher, dass man nichts von einem R. Jose in jener Zeit wusste. Selbst R. Jechiel Heilprin (Seder Hadorot) hat keine Ahnung von seiner Existenz in Palästina, s. Dor. Har. Not. 112. Man corrigierte deshalb überall R. Jose in R. Josef oder R. Assi in dem falschen Glauben, dass es damals keinen R. Jose gab. Es ist ganz unmöglich, dass man willkürlich den überall bekannten R. Joseph in R. Jose anderte Es ist auch hier das Verdienst Halevys, durch seine Forschungen uns die Richtigkeit unseres Talmudtextes dargetan zu haben. 37. ״S. 463. Halevy berücksichtigt nicht, dass in Baba Batra 19b alle Manuskripte, ebenso die Editio Pesaro ר׳ הנא und nicht ר' הנא haben (Dik. Sof. XI, 89), ebenso in der Parallelstelle B. Batra 25b (das. X. p. 111). Für die letzte Stelle haben einige Quellen selbst ר' הגינא und ein Manuskript ר' יוחנן. Als Amora kommt fast ausschliesslich R Chaga vor. Halevy zitiert auf Seite 463 nicht die von Bacher berührte Stelle in B. Batra allein, sondern eine ganze Reihe von Stellen, in denen überall R. Chaga und nicht R. Ghana steht. Ein R. Chana kommt zusammen mit R. Jose nirgends vor und kann auch der Chronologie wegen nirgends Vorkommen. 38. .,S. 464. Eine Parallelstelle zu Sanhedrin 111b findet sich im Midrasch Schocher Tob auf den Psalm 83 Ende und dort ist der Erzähler Chaggai