Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 151)
- Language
- German
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147 ,,andere der Ansicht sind, dass er sie erst nach seiner Ordination ״gelehrt habe.“ Soweit Easchi. ״Tn Menachot40 jedoch heisst es: אלא אפי־ רבא הא פילתא אפריי יאיתמר בפערבא משום דר' זירא כוותי שפא יקרע סדינו ובו' שיא ר‘ זירא" לסדיניה רבזירא אמרגזירא נמי משום בסות י:ילה", worauf die Tossafot ״zu רב זירא אמר bemerken: ״Rah Sera ist nicht identisch mit ״Rabbi Sera und es verhält sich nicht so, wie es Raschi zu ״Ketubot 43 erklärt.“ ״Der Verfasser des Seder Hadorot zitiert unter ״R. Sera“ Raschi ״und Tossafot und bemerkt dazu, dass er im Alfasi die Lesart "רבה אפר נזירה gefunden habe, und deshalb der Beweis der Tossa- ״fot, dass es zwei verschiedene Gelehrte waren, wegfalle. ״Der Verfasser des Seder Hadorot glaubte, dass wir hierfür nur ״die eine Stelle besitzen und deshalb begnügte er sich mit der ״gefundenen andern Lesart; die Sache lässt sich aber aus sehr ״vielen Stellen im Babli und Jeruschalmi eruieren. ״Im Talmud finden sich unter dem Namen Rabbi Sera und ״Rab Sera zwei Gelehrte aus zwei Geschlechtern nach ein- ״ander. ״Der erste war in Babylonien Kollege desRabba undRab Jo- ״s^ph, war älter als sie und zog nach Palästina zur Zeit des ״R. Huna und R. Jelmda, die seine Lehrer in Babylonien waren, und ״während noch Resch Lakisch und R. Jochanan in Palästina ״lebten. S. darüber Abschnitt 14. ״Er war nicht nur kein Kollege Abajes und Rabas in Baby- ״lonien, sondern er kannte sie überhaupt nicht; denn er zog nach ״Palästina im Jahre 4040=280 zur Zeit R. Jochanans, Resch ״Lakischs und R. Elasars, während Abaje und Raba damals ״noch nicht geboren waren. ״R. Sera II aber war nicht nur ein Zeitgenosse Abajes ״und Rabas, sondern auch ihr Kollege, der mit ihnen gross wurde, ״vielleicht war er etwas jünger als sie, jedenfalls aber ihr Kol- ״lege. Auch er zog nach Palästina: aber nicht so wie R. ״Sera I, dessen Liebe zum Lande Israels keine Grenzen kannte, ״und der nicht mehr nach Babylonien zurückkehrte, sondern ständig ״dort blieb; er tat vielmehr wie R. Chija bar Abba, R. Jizchak ״Nappcha und deren Kollegen, die zeitweise nachBabylonien zurück-