Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 120)
- Language
- German
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116 Frankels folgend, dass R. Chanina noch später als Samuel, etwa 4020=260, starb. R. Chija starb aber nach dem Talmud Ketubot wahrscheinlich noch vor Rabbi, welch letzterer selbst nach Frankel zwischen 3950 und 3960=190—200 das Zeitliche segnete. Also starb R. Chanina 60 oder 70 Jahre nach R. Chija. — Von Halevy werden alle diese Combinationen als falsch über den Haufen geworfen was aber will Bacher? 17. ״S. 273 Anmerkung. Bezüglich der Stelle Jebamot 93a würde auch die Parallelstelle Jeruschalmi Demai 26a Z. 59 zu zitieren sein. Halevy übergeht stillschweigend die anderen Beziehungen zwischen )annai und Chija.‘1 Das Zitieren weiterer Steller! gehört nicht zum Thema der Anmerkung. Der Hinweis auf Bachers Agada der Tannaiten erübrigt sich aus demselben Grunde. Das Ganze, auch die verwandtschaftlichen Beziehungen R. Jannais, erwähnt Halevy auf S. 292. 18. ״S. 293. Aus Sabbat 112b (wo man übrigens רבי streichen muss) folgt nicht, dass Jochanan dem Chiskija, dem Sohne Chijas, als Schüler dem Lehrer gegenüberstand. Die anderen Stellen, wo diese beiden Gelehrten zusammen genannt sind, sind dieser Annahme entgegen. Es gibt halachische Controversen zwischen Chiskija und Jochanan oder zwischen den beiden Söhnen Chijas und R. Jochanan :פליגי בה בני ר* חייא ור״י (s. Ag. der pal. Am. I p. 49).“ Der Beweis Halevys, dass Chiskija der Lehrer R. Jochanans war, was alle Rischonim behaupten, ist unerschütterlich. Er bemerkt: ״Chiskija war der Lehrer R. Jochanans, so schreiben alle ״Rischonim. Ihr Hauptbeweis folgt aus Sabbath 112; er ״gründet sich aber nicht darauf, dass R. Jochanan den Chiskija ״dort Rabbi nennt, wie Frankel irrtümlich meint, sondern es ״geht aus der ganzen Ausdrucksweise des R. Jochanan dem ,,Chiskija gegenüber hervor: רבי שנית לנו סנדל וכל ואמרינן לך סאי שנא וכל ואמרת לן עלה וכל". Dies alles lehrt uns, dass er vor ״ihm in seinem Lehrhause sass und von ihm Traditionen ״erhielt.*‘ Diese Traditionen erstrecken sich auch auf Erklärungen der Mischna, in Bezug auf welche Jochanan ihn hier fragt. Wenn