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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 119

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 119)
Language
German
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115 richtet, nicht Seira, der wohlbekannte palästinensische Amora, sein könne, ln Wirklichkeit müssen die Namen der beiden Gelehrten umgestellt werden, denn die (von Halevy nicht beachtete) Parallelstelle Jer. Sabb. 8a Zle. 25 gibt die exakte (?) Lesaart ר' זעירא שאל לר* בא בר זבדא. Seira ist also der Fragende und Abba bar Sabda der Gefragte (s. auch Ag. der pal• Am. III p. 16).“ Halevy beweist ausführlich und durchschlagend, dass ein älterer Seira vorhanden war, dessen Schiller R. Jehuda war und der im Babli und Jeruschalmi sehr oft vorkommt. Nebenher weist er auf die von Bacher zitierte Stelle hin. Würde diese Stelle den alleinigen Beweis bilden, so könnte man darauf nicht bauen, da die Namen in der Parallelstelle umgekehrt stehen; da aber die Sache selbst durch anderweitige Beweise sichergestellt ist, so sagt Halevy mit Recht, dass diese Lesart richtig sein kann und an unserer Stelle mit Seira der ältere gemeint sei. 16. ״S. 272. Die Beziehung zwischen Chanina und Chija gewinnt ein anderes Aussehen, wenn man die von Halevy nicht erwähnte Notiz berück״ sichtigt, welche der Talmud Ketubot 103b, Baba Mezia 85b in Bezug auf ihre Diskussion liefert.‘1 Die Beziehungen zwischen R. Chanina und R. Chija können nicht anders dargestellt werden, als wie sie Halevy in langer Beweiskette darstellt. Die Agada in Ketubot und Baba Mezia wird wohl von Halevy erwähnt; er beginnt sogar mit ihr den Abschnitt, indem er folgendes ausführt (S. 258): ״Der älteste in dem Kollegium der ersten Amoraim war ״R. Chanina, so dass in der Agada bereits Beziehungen ״zwischen ihm und R. Chija Vorkommen. Wenn auch dort die ״Dinge nur bildlich zu nehmen sind und im Jeruschalmi aus- ״drücklich erwähnt ist, dass er zu denen gehörte, die von R. ״Chija Traditionen erhielten (s. oben), so lehrt uns das doch, ,,dass er zur Zeit R. Chijas bereits alt war.u Was will also Bacher? Er bemüht sich durchaus nicht in die Sache einzugehen und die Beweise Halevys zu widerlegen, sondern begnügt sich damit, zu bemerken, dass Halevy eine Talmudstelle nicht beachtet, trotzdem er den Abschnitt mit dieser Talmudstelle beginnt. Wie erklärt Bacher überhaupt nach seinem Standpunkte die Agada? Bisher glaubte man doch, der Ansicht

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