Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 117)
- Language
- German
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113 und allein auf Boten, die in Babylonien unbekannt waren, auf R. Jose bar Kippar und den Enkel des Sec-haria b. Kebutal. Wie an so vielen anderen Stellen, sehen wir auch hier, dass das, was im Jeruschalmi uns durch seine Kürze unverständlich ist, durch die Ausführlichkeit des Babli seine Erklärung findet. 12. ״S. 208. Halevy sagt, dass Ammi und Assi, die Schüler Jochanans, babylonischen Ursprungs waren (s. auch p. 427); allein dieses Faktum ist nur hinsichtlich Assis bekannt, während Ammi, aller Wahrscheinlichkeit nach, in Palästina geboren war.“ In Moed Katan 25 heisst es: כי אסקוה להתם אמרו ליה לר' אמי ולר' אסי רב הונא אתי אמרו כי הוינן החם לא חוה לן לדלויי רישין מיניה השתא אתינן הכא אחא בתרין . ,,Als man ihn (R. Huna nach seinem Tode) nach dort (Palästina) brachte, sprach man zu R. Ammi und R. Assi: ״R. Huna ist gekommen“. Darauf sagten sie: ״Als wir dort (in Babylonien) waren, konnten wir unser Haupt vor ihm nicht erheben; jetzt, wo wir hierhergekommen sind, kommt er uns nach “ Was beweist uns mehr, dass auch R. Ammi Babylonier war. 13. ״S. 213. In der Angabe des Scherira Gaon in Bezug auf Scheila das Haupt der babylonischen Schule, sind die Worte בתר רבי keine sichere Lesart (s. ed. Neubauer p. 28); sie sind im Widerspruch mit den Worten וביומיה דרבי, welche die betreffende Angabe beginnen.“ Bacher tut hier so, als ob e r es ist, der auf den Wider- Spruch zwischen בתר רבי und ביומיה דרבי hinweist. In Wirklichkeit ist Halevy bisher der einzige gewesen, der darauf hinweist und in erschöpfender Darstellung erklärt, wie die Scherirastelle zu verstehen sei. Ueber das Ganze siehe mein ״Fortschritt oder Rückschritt“ S. 7 ff. Hiermit erledigt sich auch das, was Bacher zu S. 215 bemerkt. 14. ״S. 224. Aus dem, was in Sabbath 59b gesagt ist, schliesst Halevy dass Levy b. Sisi erst lange, nachdem Rab sich dort niedergelassen habe, nach Babylonien gekommen und dass die Beziehungen zwischen Abba, dem Vater Samuels, und Levi in diese Zeit versetzt werden müssen. Allein diese Beziehungen scheinen viel älteren Datums zu sein; man kann nur annehmen, dass Levi sich in Babylonien schon vor der Ankunft Rabs aufgehalten habe