Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- II. 1904 - 5665 (1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 116)
- Language
- German
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112 ״Enkel des R. Secharia b. Kebutal waren; sie gehörten zu ״den Schülern und waren damals noch jung. ״Es ist auch bereits zur Genüge dargetan, dass R. Nathan ״uud R. Jizchak damals noch in Babylonien waren; erst nachher zog ״R. Nathan nach Palästina und wurde Ab Bet-Din im Lehr־ ״hause, nachdem die Ordnungen des Lehrhauses nach den Bet- ״tarwirren wieder hergetellt waren. Diese ganze Sache trug ״sich viel früher zu, als sie nach dem Aufhören der Verfol- ״gungen anfingen wieder nach Palästina zurückzukehren; nicht ״nur bevor sie wieder die Lehrversammlung ins Leben treten ,.Hessen, sondern auch bevor sie einen Fürsten einsetzten. Ihre ״erste Tat war eine Sache der Allgemeinheit, eine Angelegen- ״heit, die zur Wiederbegründung der Einheit der Hochschule ״dienen sollte, und das war die Bestimmung und Einsetzung ״des Schaltjahrs. Deshalb schickten sie damals Boten nach ״Babylonien, damit man dort dies nicht mehr vornehme; denn ״zurückgekehrt war Israel zu seinem Lande und dort in ״Palästina sollte wieder die Kalenderbestimmung erfolgen. ״Im Jeruschalmi wird dargetan, dass sofort, als dem Cha- ״nanja die Bedeutung der Palästinenser klar war, er selbst ״überall umherzog, um das Volk zu ermahnen, sich nach der ״Kalenderbestimmung der Palästinenser zu richten und, was ״er vorher festgesetzt hatte, aufzuheben. Es heisst nämlich im ״Jeruschalmi: קם רכב סוסיא הן דמטא מטא, והן דלא םטא נהגין(בפעם ־ ההוא) בקלקול" ״Da man nur an einem Orte den Kalender festsetzen konnte, ״darum mussten diejenigen, zu denen Chananja wegen der ״Kürze der Zeit vor den Festtagen nicht gelangen konnte, in ״diesem Jahre einen falschen Kalender benutzen,“ Soweit Halevy. Da Bacher gegen die ganze Sache nichts einzuwenden hat und auch nichts einwenden kann, so bleibt auch hier dasselbe bestehen, was wir schon oft betont haben, dass er nirgends in die Sache selbst eingeht, sondern nur einen einzelnen Ausdruck oder einen Nebenbeweis anzugreifen strebt. Es ist uns unbegreiflich, wie er das אוקרון des Jeruschalmi und ebenso die späteren Urteile des Chananja auf den in Babylonien hochberühmten R. Nathan und R. Jizchak beziehen kann. Es bezieht sich einzig