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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 106

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 106)
Language
German
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IRI
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102 האחרונים) gegebene Bemerkung ist, welche mit dem an Ort und Stelle behandelten Thema in gar keiner Beziehung steht. Es war also dort nicht der Ort, die Bemerkung, dass R. Jehuda b. R. Simon zu den letzten Tannaim gehörte, zu beweisen; der Beweis gehört erst in den uns von Halevy versprochenen ersten Teil, und dort wird er ihn gewiss mit eben solcher mathematischer Genauigkeit erbringen, wie er es für alle seine Behauptungen tut. Uebrigens nimmt es uns sehr Wunder, dass Bacher einen so grossen Irrtum haben soll, nicht zu wissen, dass die ersten Amoraim mit allen letzten Tannaim verkehrten, so mit Rabbi, R. Ismael b. R. Jose, R. Simon b. Elasar, R. Elasar b. R. Simon, R. Simon b. Chalafta, R. Simon b. R. Jose b. Lakunia und anderen. Bacher übersah auch den Unterschied zwischen Amoraim und Tannaim in jenem Zeitalter, wie er im D. H. Abschnitt 19 auseinandergesetzt ist. 5. ״S. 176. In dem Ausdrucke דרש והסכים ועלה וקבל הלכה Oer. Pessachim 33a) scheint der Autor den Sinn des הסכים nicht recht erfasst zu haben; denn er sagt in Bezug darauf: אין ספק שענין דברי הירושלמי הוא שהוא דרש והסכים כץ מעצמו אבל בבל לא היה אז מקום הכרעה והסכמה בגופי הודה. Er nimmt also, wie es scheint, הסכים in dem Sinne von ^״ הכריentscheiden.“ In Wirklichkeit hat aber הסכים hier denselben Sinn wie והסכים להלכה (Jer. Seb. 13a אתה דורש ומסכים לשמועה). Hillel erklärte die fraglichen Stellen der Schrift, und die Resultate seiner Erklärung stimmten mit der Halacha so überein, wie sie in Palästina gelehrt wurde, ohne dass er selbst die Halacha kannte. Als er darauf nach Palästina ging, empfing er selbst die traditionelle Halacha “ Uns scheint, dass hier Bacher den Sinn der klaren Worte Halevys nicht verstehen wollte. Selbstredend sagt Halevy dasselbe, was Bacher in Bezug auf הסבים sagen wollte. Hillel fand nach seinen Forschungen dasselbe, was ihm später in Palästina bestätigt wurde. Er konnte aber in Babylonien nicht die Entscheidüng treffen, weil die הכרעה der Hochschule in Palästina vor*״ behalten war. S. Halevy zur Stelle, namentlich die Worte השיבו לו שביון להלכה ושכדבריו בן היא . Es ist gar nicht zu begreifen, wie Bacher hier derart irren konnte, dass er meint, Halevy hätte הסכים in der Bedeutung von הכריע genommen; er selbst zitiert doch die Stelle Halevys: אבל בבל לא היה ■אז מקום הכרעה.

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