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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1904-01-01 · II. 1904 - 5665 (1904) · page 63

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
II. 1904 - 5665 (1904)
Date
1904-01-01
Page
– (sequence 63)
Language
German
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…/3486266-3486269--0396-3486756
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59 lichten Fiau25) vor das Forum R. Jakobs weisen wollte, weii es ihm zweifelhaft war, ob die nachträgliche Bestätigung des vor derWieder Verheiratung erfolgten Todes des ersten Gatten durch ei nen Zeugen genüge, als auch später in Posen, als es sich um die Feststellung der Identität eines bei Landsberg ermordeten Israeliten handelte, behufs Wieder Verheiratung seiner vermutlichen Gattin in Tütz, nur in Gemeinschaft mit dem zwar oft bekämpften, aber darum nicht weniger geschätzten R. Jakob seine Entscheidungen getroffen, um bei der ihm eigenen Vorsicht und Gewissenhaftigkeit nicht allein die Verantwortung zu übernehmen 26). Fast gleichzeitig entstanden durch schriftlichen Meinungsaustausch die ersten, später so bedeutungsvollen, geistigen Be_ Ziehungen zwischen R. Akiba Eger und seinem grössten Alters, genossen, R. Moses Sofer aus Frankfurt a. M. Dieser, ein Schüler des R. Nathan Adler und R. Pinchas Hurwitz, Rabbiner und Rektor der talmudischen Hochschule zu Dresnitz (Mähren), Malters, dorf und Pressburg, Verfasser der unter dem Namen (Jhatham Sofer hochberühmten Responsen, war durch die beispiellose Gewandtheit, seine immensen Wissensschätze zu den aktuellen Fragen des Lebens in unmittelbare Beziehungen zu bringen und durch die seltene Kunst lichtvoller Darstellung zu einer geradezu klassischen Autorität auf dem Gebiete der Fortentwickelung des Religionsgesetzes geworden. Bereits 1810(imSiwan) neunt er sich seinen ״überaus anhänglichen Freunda (אוהב דבק מאח) und widerlegt die Bedenken R. Akibas gegen einen bisher unbeanstandeten Brauch In den nächstfolgenden Jahren erscheinen die gemeinsamen Erörterungen allerdings nur spärlich 28), um so inniger und einflussreicher gestaltete sich das auf gegenseitiges Vertrauen und unbedingte Verehrung gegründete Seelenband, als dieses durch die engste, verwandtschaftliche Verbindung noch verstärkt wurde. 25) S. והי ספק אב מהני עדות עד הר בבא אחר מיתת האשה:123 1 ת׳ להעיד על בניה שמת בעל אמם הראשון קודם שנישאת לב. 26) s. חמדת שלמה n0. 30. 27) חשש איסור להקיף ראש אפילו במסרק. S. 139 ה״ס על יו׳ד und 140 sowie גליון הש״ס של ר״ע zu Schwuoth 2b. 28) s. 167 ח״ס על או׳ה v. J. 1811.

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