Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- (I.) 1903 - 5664 (1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 229)
- Language
- German
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223 Ehren des Augustus ha1t>u(jnu (ant. XVIII, 2, 1; b. j. II a). Nach dem Tode des Philippus kam dessen Gebiet ein paar Jahre lang unter römische Verwaltung, dann an Agrippa I, dann wieder unter römische Prokuratoren; endlich seit dem Jahre 53 an Agrippa II. Dieser erweiterte Cäsarea und nannte es zu Ehren des Nero Nsgoviag (ant. XX, 9, 4), welcher Name auch auf Münzen hier und da gebraucht ist. Dass die Stadt auch damals noch eine vorwiegend heidnische war, sieht man aus Josephus, vita 13. Daher bringen dort während des jüdischen Krieges sowohl Vespasian als Titus ihre Easttage unter Spielen und anderen Festlichkeiten zu . . .“ Es unterliegt also keinem Zweifel, dass Paneas vorwiegend heidnische Bevölkerung hatte und dass, wie Halevy richtig bemerkt, Frankel irrte, wenn er Paneas zu den jüdischen Städten zählt und daraus den Schluss zieht, dass Diokletian den Juden feindlich gesinnt war. Selbstredend fällt auch damit der Unterschied, den er zwischen dem Feldherrn und dem Kaiser Diokletian macht.