Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- (I.) 1903 - 5664 (1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 217)
- Language
- German
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211 2 d, sowie Tanchuma בא Xo. 4 — Scheeltot 25b können nur als schwache Spuren betrachtet werden. Die kurze Bemerkung des R. Jose b. Chanina kann schon in dem Text der Pesikta d. K. des R. Acha. dem (S. 66b) der ganze Passus entlehnt ist, sich gefunden haben. Mehr Beweiskraft hätte Scheeltot c. IS. 2b : ולבך ישראל מזכירין בסדר מוצאי שבת ואומרין ויהי נועם, eine Bemerkung, welche Tanchuma כי תשא No. 33 voraussetzt, wenn nicht dieselbe den Eindruck einer Interpolation machte. Yergl. Tur § 295. In Scheeltot erscheinen an dieser Stelle zwei verschiedene Relationen: die kürzere: מכאן רמזי und die längere: ולבך ישראל; ähnlich in Scheeltot פ׳ וישלח S. 8b No. 26 :הוה ביה שיעורא יומא חר und S. 8c: ולא היה בו להדליק אפילו יום אחר. Abgesehen also von diesem verdächtigen Einschiebsel erscheint die Unterhaltung zwischen R. Akiba und Turnus Rufus in Scheeltot älter als in Tanchuma und Pesikta Rabbati, welche die Bemerkung des R. Pinchas (B. r. c. 11) mit dieser Erzählung verbinden. § 11• Die historischen Irrtümer, die jedoch W e i s s dem Autor zur Last legt, sind Irrtümer des Kritikers. So übersieht W e i s s (S. 74) die bei Buber Anm. 210 angeführte LA. des כ״י רומי• Demnach ist zu lesen:ר' שמעון בנו של ר״א בר׳יש בן יוחאי. Die Rede ist also nicht von R. Elasar, sondern von einem Sohne dieses R, Elasar, somit von einem Enkel des R. Simon b. Jochai. Die Annahme eines älteren Tanchuma, der unseren Rezensionen, sowohl derjenigen Bubers, wie der des Druckes, zugrunde lag, bleibt immerhin nicht ausgeschlossen. Aus den Worten שאלו ר' יומי קיים היה כפוף לפני רבי (b. Sabbath 51a) folgt nicht, dass R. Jose kein Zeitgenosse Rabbis war, sondern nur, dass er äusserlich sein Haupt vor der Nassi-Würde des Rabbi gebeugt hätte, trotzdem Rabbi in seinem Herzen vor seiner Autorität sich neigte (vergl. Raschi und Tosafot s. v. אילו) Tatsächlich war R. Juda ein Schüler R. Joses (vergl. Nidda 14b). ‘: t: Rabbi, an welchen R. Hillel (j. Gittin YII gegen Ende) eine Frage gerichtet, war nicht, wie Weiss irrtümlich annimmt, R. Jehuda Hanassi, sondern R. Juda Nessia.