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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1903-01-01 · (I.) 1903 - 5664 (1903) · page 42

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
(I.) 1903 - 5664 (1903)
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 42)
Language
German
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36ז des Buches בית יהודה rühmend im Vorwort, dass Bloch zu diesem Werke speziell neue Lettern aus Amsterdam bezogen habe. Von Blochs späteren Lebensschicksalen ist wenig zu bcrichten. Er war von Anbeginn an Gemeindevorsteher und neben dem bald zu nennenden Ahron Frankel der angesehenste Mann der Gemeinde. Der Letztgenannte interesierte sich schon in dieser Periode für den Betrieb der Offizin und deren Neuerscheinungen; ein Buch, das ספר חסידים, das seit über 100 Jahren nicht erschienen war, hatte er auf eigene Kosten herausgegeben. Blochs Todestag steht nicht fest. In einem Schutzgeld- Moderationsgesuch an die Sulzbacher Regierung d. d. 23. November 1695 berichtet seine Witwe, dass ihr Mann seit zwei Jahren verstorben sei, so dass sein Tod in das Ende des Jahres 1693 oder in den Anfang des Jahres 1694 zu verlegen ist. Er hinterliess fünf unverheiratete Kinder. Ein Sohn, Feistl Bloch, heiratete im Jahre 1695, ein zweiter, Samuel Bloch, im Jahre 1697. Beide werden uns in folgendem noch etwas beschäftigen. Sie führten gemeinsam mit der Mutter das väterliehe Geschäft in geordneten Vermögensverhältnissen weiter. Samuels Sohn Moses war später als Setzer in Meschullam Salmans Offizin beschäftigt, nachdem er im Jahre 1729 als Schutzjude aufgenommen war*). Er zeichnet Moses b. (Moses!) Amos Samuel Bloch. Moses Blochs Wwe. überlebte den Gatten etwa um 10 Jahre. Die Familie Bloch wirkte in verschiedenen Berufszweigen in Sulzbach weiter bis in die jüngste Zeit**). Zwischenperiode 1694-1699. Moses Blochs Offizin nach dessen Tod Einen sehnlichen Wunsch hatte Bloch unausgeführt mit ins Grab nehmen müssen. In seinen letzten Lebensjahren hatte er die Absicht, an seine Offizin den Ruhm zu heften, ein so monumentales Werk, wie der Talmud es ist, gedruckt zu haben. Wohl mochte er anfangs noch an der Drucklegung mitgearbeitet haben, jeden- *) Er hatte neben 10 fl. jährlichem Schutzgeld beim Antritt des Schutzes einen Feuereimer und eine Wasserspritze zu liefern. — vgl. über Moses Blochs Periode St. 7897. — **) Wiederholt kamen Verschwägerungen zwischen der Bloch’schen und Fränkel-Amsteinschen Familie vor.

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