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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1903-01-01 · (I.) 1903 - 5664 (1903) · page 35

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
(I.) 1903 - 5664 (1903)
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
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29 Schreibweise זולצבאך, nur zuweilen mit kleinen Variationen'״) eingebürgert, die Schreibweise mit ס kommt nie wieder vor und würde sicherlich auch in der Wilhermsdorfer Offizin nicht gebraucht worden sein; vielmehr ist diese Schreibform gerade der sicherste Hinweis, dass das Buch vor das Jahr 1684 zu verweisen ist, wo eine feste Form für den Namen ״Sulzbacha sich noch nicht eingebürgert hatte. Der sicherste Hinweis aber auf das Jahr 1669 ist der Titelblattvermerk, dass das Buch im Hause**) des Abr. Lichtenthaler gedruckt worden ist, in Verbindung mit dem soeben abgedruckten Gesuch Jsaaks und unserem Einleitungskapitel. Nach diesem Abraham Lichtenthaler zu forschen, hielten die Bibliographen für überflüssig; offenbar hielten sie ihn, was nach dem Namen leicht begreiflich, für einen Juden und, so befremdlich dies auch klingen mag, auch Steinschneider. Auffallend ist es immerhin, dass dieser Drucker solcher bekannter Werke ihn, wenn auch nicht auf die rechte Bahn geführt — das war, nachdem die von uns gebrachten urkundlichen Tatsachen noch nicht veröffentlicht waren, unmöglich — so doch wenigstens vor a limine***) unmöglichen Hypothesen bewahrt hat. Wolf nennt (Hl. 555) als Drucker Isaak b. (!) Juda Lichtenthaler. Steinschneider, wohl durch den Namen Lichtenthaler und den Vermerk sub duee Öhr. Augusto, fühlte sich später veranlasst, den Druck als Sulzbacher anzuerkennen, sah sich aber dadurch gezwungen, eine noch abenteuerliebere Hypothese aufzustellen. Isaak war bis etwa 1690 nur in Wilhermsdorf beschäftigt (nach der bisherigen Annahme) und da bis 1694 Moses Blochs Offizin bestand, so musste das Buch nach 1694 in Sulzbach erschienen sein. St. begründet daher zwischen 1694 und 1699 (wo tatsächlich ein gewisses Vacuum in den Sulzbacher Druckanalen besteht) eine besondere Isaaksehe Druckperiode****) in Sulzbach. *) In der Blochschen Periode einigemal ולץ באך;» Noo. 3 u 5; einmal לצבאך; Mo. 146, 2 oder 3 mal ולצבך; z B. No. 304; **) Entsprechend dem späteren Vermerk auf hebräischen Drucken בבית ובדפוס . . . ***) Abr. L. hatte sich bereits 1685 von der Druckerei zurückgezogen s. o. S 25 Anm.; St. Sectio III 7713 ״Typographi et qui cum iis coniuncti sunt“ zählt Abr. Lichtenthaler unter ״Judaei“ auf. ****) St- 8203, 8816; er verlegt dort das Buch in das Jahr 96—1695״?“ ib. 5344u in die Zeit 1691—7; eine hdschriftl. Notiz befindet sich in dem

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