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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1903-01-01 · (I.) 1903 - 5664 (1903) · page 28

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
(I.) 1903 - 5664 (1903)
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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22 Dann bestieg zu einjähriger Regierung sein Sohn Johann Christian (1732—33) den Thron. Dessen Sohn und Nachfolger war Carl Theodor, unter vormundschaftlicher Regierung 1733—42, von da ab als selbständiger Herrscher. Als im Jahre 1742 die über die Kurpfalz herrschende neuburgische Linie ausstarb, erbte er die Pfalz; die Residenz war Mannheim; in Sulzbach verblieb die Regierung. Im Jahre 1777 erbte er auch die bayerische Kurwürde, als Kurfürst Maximilian gestorben war (Residenz München). Im Jahre 1790 wurde auch die Regierung in Sulzbach aufgelöst, die Stadt wurde der heutigen Oberpfalz zugeteilt (Hauptstadt Amberg, später Regensburg). Carl Theodor starb 1799. Die Geschicke Sulzbachs fallen mit denen Bayerns von jetzt ab zusammen. Es liegt mir noch die angenehme Pflicht ob, den Förderern meiner Arbeit geziemenden Dank abzustatten, in erster Linie dem Kgl. Kreisarchivar Herrn Breitenbach in Amberg, der mir nicht nur die Bestände des dortigen oberpfälzischen Kreisarchivs zur Verfügung stellte, sondern in rühmenswerter Liberalität und Sachkenntnis und mühevollem, vielwöchentlichem Eifer selbst das Archiv nach Produkten durchstöberte, die der Geschichte der Juden, speziell der Oberpfalz, dienen. Ein Verzeichnis von etwa 420 Akten war das Ergebnis dieser Tätigkeit; ich werde es vielleicht in Kürze der Öffentlichkeit übergeben. — Auch Herrn Bibliothekar Dr. Freimann in Frankfurt a. M. verdanke ich manch sachkundigen Wink und Einblicke in die dortige Stadtbibliothek. Herr Lehrer Stein in Sulzbach kopierte die Grabschriften und bot Auszüge aus dem dortigen Memorbuch. Aller dieser und zahlloser •anderer, die in freundlicher Weise Bausteine zu meinem Werke herbeitrugen, insbesondere auch den Herren Buchhändlern, welche mir bereitwilligst Bücher ihres Antiquariats überliessen, sei in Dank hier gedacht. Der Verfasser.

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