Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- (I.) 1903 - 5664 (1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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21 (Asiatisches Museum in Petersburg), soweit erschienen (Buchnummer); Bj. Ben-Jacob ״Ozar-ha-Sepharim“ 1880 (Seite und Buchnummer). — Das Fehlen eines dieser Bücher im Literaturnachweis belehrt, dass das betr. Buch dort nicht verzeichnet ist. Alle Nummerhinweise im I. (geschichtlichen) Teil beziehen sich, soweit nichts Besonderes bemerkt, auf die Parallelnummer des II. (statistischen) Teils, die Nummern des III. Teils, wenn II vorgesetzt ist, auf den II. Teil, ohne diesen Zusatz auf den III Teil selbst. — Um das Bücherverzeichnis möglichst vollkommen zu machen, habe ich mich nicht gescheut, auch Buchhändlerkataloge (unter jedesmaligem Hinweis) als Quellen anzusehen, wenn mir die betr. Bücher allen Umständen nach gesichert erschienen. Vielleicht wäre die alphabetische Anordnung der Bücher im II. Teil praktischer gewesen; der historische Charakter dieser Arbeit verlangt aber gebieterisch die zeitliche Gruppierung; nur so konnte das Entwicklungsbild der Druckereien gewahrt werden; nebenbei aber wurde für den bibliographischen Gebrauch ein kurzgefasstes Buchregister beigegeben. Die Charakterisierung der Bücher erfolgte, soweit es mir möglich war, regelmässig nach Format, Erscheinungsjahr, Blattzahl (ev. Seitenzahl), Setzern, Approbationen, bibliographischer Literatur. Die Anzahl der in den Büchern nicht paginierten Blätter ist in Klammern gesetzt. — KA. A. bedeutet: Kgl. Kreisarchiv Amberg. Rep. Repertorium. Soweit unsere Materie in betracht kommt, seien die wichtigsten lokalen und historischen Verhältnisse Sulzbachs zum besseren Verständnis des Ganzen vorausgeschickt. Sulzbach, eine Stadt von etwa 6000 Einwohnern, liegt in der heutigen Oberpfalz, zwischen Nürnberg (55 km.) und Amberg (12 km.). Die Linie Pfalz-Sulzbach war im Jahre 1614 entstanden, als die drei Söhne des Herzogs Wolfgang von Neuburg dieses Land teilten. Der zweite, August, erhielt Sulzbach, anfangs noch unter neuburgischer Oberhoheit. Erst 1646 wurde Sulzbach als selbständiges Herzogtum anerkannt. August starb 1682; ihm folgte der älteste Sohn Chr. August, von 1632—41 unter Vormundschaft, von 1641 ab als selbständiger Regent. Er starb 1708. Ihm folgte sein einziger Sohn Herzog Theodor (1708—32).